Feigwarzen: Vorbeugen

Kondome vermindern das Infektionsrisiko. Auch eine Impfung gegen HPV kann vor Feigwarzen schützen
aktualisiert am 16.01.2018

Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten

Thinkstock/Stockbyte

Humane Papillomaviren (HPV) werden über direkten Hautkontakt oder eine Schmierinfektion übertragen, in erster Linie durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Kondome können daher die Gefahr von Feigwarzen verringern, wenn sich diese an Vagina oder Penis befinden. Haben sich die Hautwucherungen an einer anderen Stelle im Intimbereich gebildet, bieten Kondome allerdings keinen Schutz.

Ist ein Partner bereits infiziert, sollte der andere den direkten Hautkontakt mit den befallenen Stellen vermeiden. Ebenfalls ratsam ist die Benutzung getrennter Bade- und Handtücher.

Die HPV-Impfung kann – je nach Impfstoff – vor einer Infektion mit humanen Papillomaviren der  Typen 6, 11, 16 und 18 schützen. Die Impfung dient in erster Linie dazu Gebärmutterhalskrebs vorbeugen, kann aber auch das Risiko für Feigwarzen senken. Ein absoluten Schutz bietet die Impfung jedoch nicht, da es neben obigen Typen auch noch andere HPV-Typen gibt, die Feigwarzen beziehungsweise Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Die prophylaktische HPV-Impfung wird derzeit für Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren empfohlen. Junge Frauen beziehungsweise Eltern sollten sich vorab vom Arzt über Vor- und Nachteile der Impfung aufklären lassen.


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