Ausfluss bei der Frau – Ursachen: Scheidenentzündungen

Starker Ausfluss tritt oft bei Scheidenentzündungen auf. Auslöser sind Bakterien, hier auch Chlamydien und Mykoplasmen, Pilze, Viren, Trichomonaden sowie Erreger von Geschlechtskrankheiten
von Andrea Blank-Koppenleitner, aktualisiert am 05.09.2014

Scheideninfektionen können auch ein Hinweis auf eine sexuell übertragbare Krankheit sein

W&B/Stockbyte

Scheidenentzündung durch Bakterien

Symptome: Der Ausfluss ist deutlich stärker, farblos bis gräulich und riecht unangenehm fischartig. Er ist oft dünnflüssig oder hat eine kernige Konsistenz. Juckreiz und Brennen können dazukommen.

Ursache: Besonders oft sind Bakterien mit dem Namen Gardnerella vaginalis Ursache für eine Entzündung der Scheide, medizinisch Kolpitis oder Vaginitis. Auch weitere Bakterien kommen infrage, etwa Streptokokken, Staphylokokken, Koli-Bakterien oder Mykoplasmen. Häufig lassen sich mehrere Bakterien gleichzeitig in krankmachender Überzahl nachweisen. Eine weitere Bakterienart sind Chlamydien (siehe dazu den Extra-Abschnitt unten).

Diagnose: Der Frauenarzt wird nach einem Vorgespräch die Scheide untersuchen, eine Sekretprobe entnehmen, den Säuregrad (ph-Wert) des Sekrets bestimmen sowie den Ausfluss analysieren. Im Mikroskop sind die Erreger oft schon zu erkennen. Wenn erforderlich erfolgen weitere Laboruntersuchungen.

Therapie: Je nach Diagnose können Antibiotika, die sich gegen die jeweiligen Erreger richten, zum Einsatz kommen, entweder in Form von Scheidenzäpfchen und -salben oder Tabletten zum Einnehmen. Nach der Erstbehandlung kann der Arzt Milchsäurepräparate (zum Beispiel Scheidenzäpfchen mit Lactobazillen oder vergleichbare Zubereitungen) verordnen, die helfen, das angegriffene Scheidenmilieu zu verbessern. Dazu trägt auch eine veränderte Intimpflege bei (siehe Kapitel Therapie und Selbsthilfe).

 

Scheidenentzündungen durch Pilzinfektionen

Symptome: Das Scheidensekret ist weißlich und krümelig, typischerweise wird es von starkem Jucken, Brennen und Schmerzen begleitet. Die Schamlippen und der Scheideneingang sind mit fortschreitender Erkrankung gerötet und geschwollen, Brennen beim Wasserlassen kommt hinzu.

Ursache: Spross- und Hefepilze wie Candida albicans gehören zu den häufigsten Erregern von Vulvovaginitis überhaupt. Es gibt noch weitere Hefepilzarten. Infektionen mit Candida werden unter dem Begriff Soor zusammengefasst. Hefepilze gehören auch zum normalen Keimspektrum (Flora) im Magen-Darm-Trakt. Kommen sie in krankhafter Häufung im Genitalbereich vor, sind oft hormonelle Schwankungen begünstigend. Schwangere sind besonders betroffen, auch Frauen in den Wechseljahren. Falsche Intimhygiene, etwa nach dem Stuhlgang Säubern in Richtung Scheide, und sexuelle Übertragung durch infizierte Partner können ebenfalls verantwortlich sein. Weitere ursächliche Rollen spielen eine geschwächte Immunabwehr (auch durch eine das Immunsystem unterdrückende Therapie), Diabetes, Antibabypille beziehungsweise Hormonbehandlungen in den Wechseljahren, Stress. Häufige Schwimmbad- und Whirlpoolbesuche können die Ansteckungsgefahr erhöhen, vor allem da durch die Feuchtigkeit die Haut im äußeren Genitalbereich aufweicht und dann weniger widerstandsfähig ist.

Diagnose: Neben den genannten Kennzeichen des Ausflusses und den zusätzlichen Beschwerden erkennt der Frauenarzt einen Soor an weißlich-grauen Belegen am Scheideneingang, an der Scheidenwand und eventuell auch am Gebärmutterhals. Auch ohne Belege sind die Bereiche entzündlich gerötet. Diese Befunde können aber auch fehlen. Unter dem Mikroskop zeigt der Scheidenabstrich ab einer signifikanten Keimzahl schon die typischen Merkmale einer Candidabesiedelung. Oft wird noch eine Kultur zur Absicherung der Diagnose angelegt, da nicht selten Mischinfektionen vorliegen.

Therapie: Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Medikamenten, die gegen Hefepilz wirken (Antimykotika). Sie werden als Vaginalzäpfchen oder -cremes angewendet und je nach Notwendigkeit auch in Tablettenform eingenommen. Ferner sollten die betroffenen Frauen keine Tampons verwenden, solange die Entzündung anhält, keine Scheidenspülungen vornehmen und Wäsche, Handtücher und Waschlappen täglich wechseln. Ist der Partner ebenfalls erkrankt, muss auch er – in der Regel örtlich – behandelt werden.

 

Scheidenentzündungen durch Trichomonaden

Symptome: Die Betroffenen haben starken, eher dünnflüssigen Ausfluss, der gelblich bis bräunlich oder grünlich ist und scharf riecht. Dazu kommen Jucken und Brennen, eine gerötete Vagina. Die Entzündung kann auf die Harnröhre übergreifen und verursacht Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Es gibt auch symptomlose Verläufe.

Ursache: Infektionen mit dem Erreger Trichomonas vaginalis zählen zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Eine Frau kann sich aber auch auf anderem Wege eine Trichomonaden-Infektion zuziehen. Der Erreger ist ein Parasit, der oft im Scheidensekret vorkommt, auch ohne Beschwerden zu verursachen. Sehr häufig sind Trichomonaden jedoch der Grund für Scheidenentzündungen. Nicht selten treten zusätzlich noch Bakterien- und Pilzinfektionen auf.

Diagnose: Die Beschaffenheit des Vaginalsekrets und die Entzündungszeichen in der Scheide geben dem Frauenarzt erste Hinweise. Eine mikroskopische Untersuchung des Sekretabstrichs zeigt dem Arzt die einzelligen Parasiten (sogenannte Geißeltierchen oder Flagellaten).

Therapie: Die Infektion lässt in den meisten Fällen sehr erfolgreich mit Medikamenten gegen Parasiten (Nitroimidazolderivate wie Metronidazol) behandeln. Die Mittel werden entweder lokal angewendet oder oral eingenommen, also in Tablettenform geschluckt. Wichtig ist die gleichzeitige Therapie des Partners.

Entzündungen der Geschlechts- und Harnorgane durch Chlamydien

Symptome: Das Tückische an einer Chlamydieninfektion ist, dass sie bei Frauen auch ohne deutliche Beschwerden ablaufen kann. Ein Hinweis kann es sein, wenn der männliche Partner einen brennenden, eitrigen Ausfluss hat. Bei häufig wechselnden Partnern ist es natürlich schwierig, solchen Anzeichen nachzugehen, außerdem kann die Ansteckung schon länger zurückliegen. Krankheitszeichen bei der Frau ist manchmal ein vermehrter Ausfluss, der mit Unterleibsschmerzen verbunden ist.

Ursache: In die Reihe der sexuell übertragbaren Krankheiten gehören auch Infektionen mit einer Bakterienart, den Chlamydien. Sie finden sich häufig bei bakteriell infiziertem Ausfluss. Chlamydien siedeln in den Zellen und greifen die Schleimhäute der Harn- und der inneren Geschlechtsorgane an. Zunächst befallen sie den Gebärmutterhals (Zervix uteri) und verursachen dort eine Entzündung (Zervizitis). Die Folgen einer unbehandelten Chlamydienerkrankung sind mitunter schwerwiegend. Dazu gehören Fehlgeburten oder Unfruchtbarkeit. Auch die Schleimhäute im Bereich der Augen können betroffen werden, beim Mann die Harnröhre, die Nebenhoden, die Prostata. Wichtig sind deshalb regelmäßige Untersuchungen beim Frauenarzt. Für junge Frauen bis zum 25. Lebensjahr gehört eine jährliche Vorsorgeuntersuchung (Chlamydien-Screening) zur Kassenleistung.

Diagnose: Wenn die Schleimhaut des Gebärmutterhalses entzündet ist, kann der Arzt dies bei der Scheidenuntersuchung feststellen. Unter dem Mikroskop sieht er in einer kleinen Probe viele Entzündungszellen. Der Erreger muss allerdings im Labor nachgewiesen werden. Das ist mit speziellen Untersuchungen an Abstrichmaterial möglich oder mit einer Gewebekultur.

Therapie: Die Infektion lässt sich meist sehr erfolgreich mit Antibiotika behandeln. Die Therapie sollte auch den Partner miteinbeziehen. Bei wechselnden Partnern ist ein Schutz durch Kondome (geschützter Sex, safer sex) unerlässlich.

Scheidenentzündungen durch Viren

Häufige Erreger sind die Herpes-simplex-Viren. Eine weitere wichtige Rolle spielen Warzenviren, sogenannte humane Papilloma-Viren (HPV).

Herpes-simplex-Viren

Symptome: Die Erstinfektion äußert sich durch Rötungen und schmerzhafte Bläschen an Schamlippen und Scheideneingang. Ausfluss ist möglich. Häufig brennt und juckt es im entzündeten Bereich. Aus den Bläschen bilden sich kleine Geschwüre, die dann verkrusten und eintrocknen. Abgeschlagenheit, Fieber, Kopf- und Kreuzschmerzen sowie Schwellung von Lymphknoten im Leistenbereich können insbesondere bei Erstinfektionen dazukommen.

Ursache: Es gibt HS-Viren, die vornehmlich den Mundbereich angreifen und zu Lippenherpes führen (Herpes labialis), andere befallen den Genitalbereich und lösen unter anderem Scheideninfektionen aus. Der Herpes genitalis ist eine sehr weit verbreitete sexuell übertragbare Erkrankung. Nach einer ersten, oftmals allerdings auch unbemerkten Ansteckung im Genitalbereich verbleiben die Viren in rückenmarksnahen Nervenknoten, meist im Kreuzbereich (Sakralganglien), und können von da aus wieder in die hautnahen Nervenendigungen gelangen. Kennzeichnend sind dann typische Hautausschläge. Für eine solche erneute Aktivierung könnten eine Abwehrschwäche, zum Beispiel durch Aids oder eine Krebserkrankung, hormonelle Schwankungen (Mentruationszyklus) oder andere, noch nicht geklärte Faktoren verantwortlich sein.

Diagnose: Die typischen Entzündungszeichen mit Bläschen im Schambereich geben dem Arzt sichtbare Hinweise. Durch Bluttests auf Antikörper und spezielle Nachweismethoden im Labor kann er den Erreger dann identifizieren.

Therapie: Eine Erkrankung durch HS-Viren lässt sich nicht ursächlich bekämpfen. Virenhemmende Medikamente (Virustatika) können jedoch die Vermehrung der Erreger bekämpfen. Bei einem Genitalherpes werden sie meist in Tablettenform eingenommen. Bei häufigen Rückfällen ist möglicherweise eine Dauertherapie mit Tabletten über mehrere Monate angezeigt. Es geht bei der Behandlung vor allem aber darum, die Symptome zu lindern und das Scheidenmilieu zu stärken. Dabei helfen Salben, die die Bläschen austrocknen und die Schmerzen lindern. Eine wichtige Rolle spielen Vorsorgemaßnahmen beim Geschlechtsverkehr, zum Beispiel auch, wenn ein Partner Lippenherpes hat, da dieser auf den Genitalbereich übergreifen kann.

Humane Papilloma-Viren (Warzenviren)

Symptome: Zunächst verläuft die Infektion vielfach unbemerkt. Feigwarzen, flache Warzen und Zellveränderungen wie Polypen oder Tumoren lösen mitunter vermehrten Ausfluss aus, der schleimig, manchmal rot oder bräunlich, aber auch blutig sein kann. Oft fehlen jegliche Beschwerden.

Ursache: Papilloma-Viren sind für in der Regel harmlose Warzen an vielen Körperstellen verantwortlich. Frauen, die sich in der Genitalregion mit diesen Viren anstecken, haben anfangs meist keine Symptome. Nach einiger Zeit können sich sogenannte Feigwarzen oder auch flache Warzen im Genitalbereich bilden, allerdings nicht bei allen Betroffenen. Die Warzen bleiben unterschiedlich lange, manchmal bis zu Jahren, bestehen. Mitunter heilen sie auch spontan ab. Bestimmte riskante HP-Virentypen nisten sich in den Zellen ein und führen zu Zellveränderungen. Diese können problemlos ausheilen beziehungsweise entfernt werden. Bisweilen allerdings sind sie Ausgangspunkt für bösartige Tumoren im Genitalbereich, die sich oft erst viele Jahre später entwickeln können. Gefährdet sind hier vor allem der Gebärmutterhals, die Scheide, die Schamlippen oder auch der Anusbereich (siehe Kapitel "Tumore, Krebs").

Diagnose: Im Bereich der Vulva kann der Arzt die Diagnose bereits bei der Untersuchung als "Blickdiagnose" stellen. Flache Herde treten nach Betupfen mit verdünnter Essiglösung deutlicher hervor. Ein Test (Pap-Abstrich vom Gebärmutterhals) kann frühzeitig zeigen, ob dort Zellveränderungen (Dysplasien) vorhanden sind und, wenn ja, wie ausgeprägt sie sind. Dysplasien können mit der Aktivität gefährlicher Virustypen verknüpft sein. Doch selbst wenn solche zusätzlich nachgewiesen werden (dafür gibt es spezielle HPV-Tests), ist das nicht unbedingt ein Grund, besorgt zu sein. Die Infektionen heilen oft von selbst ohne Folgen aus. Nur in der Minderheit der Fälle kommt es zu Gebärmutterhalskrebs. Da andererseits bei 70 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs insbesondere zwei riskante HPV-Stämme (die Typen 16 und 18) beteiligt sind, sollten die Betroffenen öfter Kontrollen durchführen lassen, damit Zellveränderungen rechtzeitig entdeckt und gegebenenfalls behandelt werden. Liegt der Testwert in einem oberen Bereich (siehe auch Kapitel "Tumore, Krebs", Krebsvorstufen), können weitere Untersuchungen des Gewebes angezeigt sein.

Therapie: Meistens sind Feigwarzen harmlos und verschwinden auch von selbst wieder. Je nach Untersuchungsergebnis kann es der Arzt auch für notwendig halten, die Warzen zu entfernen. Das kann je nachdem, wie groß sie sind und wo sie sich befinden, durch Abtragung chirurgisch, mit Laser oder anderen Techniken in einem kleinen Eingriff geschehen. Zur lokalen Therapie trägt der Arzt manchmal auch bestimmte ätzende Lösungen auf. Es gibt außerdem örtliche Präparate zur Selbsttherapie, etwa Inquimod. Leider kehren die Warzen häufig zurück. Auch Polypen wird der Arzt beseitigen.

Wichtig ist es für infizierte Frauen, zusätzlich ihr Scheidenmilieu zu verbessern, Stress abzubauen und ihr Immunsystem durch eine gesunde Lebensweise zu stärken. Für junge Frauen gibt es eine HPV-Impfung, die vor den wichtigsten möglichen Krebserregern schützt. Empfohlen wird sie derzeit von der Ständigen Impfkommission für Mädchen von 9 bis 14 Jahren. Die Impfung kann eine Vorsorge durch safer Sex und regelmäßige Kontrolluntersuchungen jedoch keinesfalls ersetzen.

Scheidenentzündungen durch Geschlechtskrankheiten – Gonorrhö und Syphilis

Symptome: Ein eitriger, gelblich-grünlicher Ausfluss verbunden mit Brennen beim Wasserlassen, Rötungen, schmerzhaften Schwellungen am Scheideneingang können auf eine Gonorrhö hinweisen. Anzeichen für eine Erstinfektion mit Syphilis ist ein wässriges Knötchen und später Geschwür, das am Scheideneingang, den Schamlippen oder der Klitoris auftreten kann. Schwellungen und Rötungen im umgebenden Bereich kommen dazu.

Ursache: Die in den oberen Abschnitten aufgeführten Infektionsarten durch Chlamydien oder Viren gehören mit in die Liste sexuell übertragbarer Krankheiten. Die klassischen Geschlechtskrankheiten aber, die bis zum Jahre 2000 meldepflichtig waren, sind Gonorrhö (Tripper), Syphilis oder Lues (harter Schanker), Ulcus molle (weicher Schanker) und das Lymphogranuloma venereum. Syphilisfälle sind nur noch anonym zur allgemeinen Datenerhebung zu melden oder, wenn sich die Erkrankten nicht behandeln lassen. Meistens werden diese Krankheiten durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Erkrankungen wie Aids (HIV-Infektion) oder Hepatitis B werden zwar auch sexuell übertragen, die Symptome betreffen aber überwiegend nicht die Genitalorgane.

Die häufigste Geschlechtskrankheit ist die Gonorrhö, vor allem unter jungen, sexuell aktiven Leuten. Sie wird durch Bakterien übertragen. Die Gonokkoken befallen vor allem die Schleimhäute im Blasen- und Genitalbereich. Unfruchtbarkeit kann eine der Folgen einer unbehandelten Gonorrhö sein.

Syphiliserkrankungen sind Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland deutlich zurückgegangen, dank Aufklärung und guter Behandlungsmöglichkeiten, aber in den letzten Jahrzehnten wieder angestiegen, auch in Verbindung mit Aidsinfektionen. Die Krankheit verläuft in drei typischen Stadien und kann schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen mit sogar tödlichem Ausgang haben, wenn sie nicht behandelt wird. Die beiden anderen oben genannten Krankheiten sind in Mitteleuropa eher selten.

Diagnose: Durch eine mikroskopische Untersuchung des Abstrichs aus der Scheide beziehungsweise von den betroffenen Stellen lassen sich die Erreger der Gonorrhö nach Anfärben feststellen. Den sicheren Erregernachweis liefert eine Bakterienkultur im Labor. Blutuntersuchungen auf Antikörper geben dem Arzt weitere wichtige Informationen zu Diagnose und zum Therapieverlauf. Auch bei der Syphilis kann mit einem speziellen mikroskopischen Verfahren der Erreger aus dem Sekret der Geschwüre bestimmt werden. Ebenfalls aufschlussreich sind hier Antikörperbestimmungen aus dem Blut.

Bei allen genannten Geschlechtskrankheiten geben die typischen Hautveränderungen und weitere Krankheitszeichen dem Arzt wichtige Hinweise für die Diagnose.

Therapie: Sowohl Gonorrhö und Syphilis, als auch die anderen beiden Geschlechtskrankheiten, sind mit Antibiotika sehr gut zu behandeln. Entscheidend für den Rückgang dieser Krankheiten ist neben einer konsequenten Behandlung der Erkrankten die Vorbeugung durch geschützten Geschlechtsverkehr und weitere Schutzmaßnahmen, wie sie auch für andere sexuell übertragbare Krankheiten wie HIV-Infektion/Aids gelten.


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