Gehirnhautentzündung: Diagnose

Da sich eine virale Hirnhautentzündung ähnlich äußert wie eine bakterielle Meningitis, sollte der Patient bei unsicherer Diagnose umgehend in eine Klinik überwiesen werden
aktualisiert am 01.06.2017

Liegt der Verdacht auf eine Meningitis nahe, muss der Betroffene schnell ins Krankenhaus

iStock / spotmatik

Eine bakterielle Gehirnhautentzündung lässt sich vom Laien nicht von einer viralen unterscheiden. Insbesondere die bakteriell bedingte Form kann lebensgefährlich werden. Deshalb gilt in jedem Fall: Sprechen die Symptome für eine Meningitis, muss der Betroffene unverzüglich einen Arzt beziehungsweise ein Krankenhaus aufsuchen.

Um die Diagnose zu sichern und zu bestimmen, ob die Auslöser Bakterien, Viren oder andere Erreger sind, nimmt der Arzt Blut ab und führt schnellstmöglich eine Liquorpunktion durch. Dabei wird "Nervenwasser" im Bereich der Lendenwirbelsäule entnommen und anschließend Aussehen und Zusammensetzung des Liquors untersucht sowie der Erreger bestimmt.

Gelegentlich muss vor der Entnahme des Nervenwassers eine Computertomografie (CT) des Schädels zum Ausschluss eines erhöhten Hirndrucks vorgenommen werden.


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