Gebärmutterkörperkrebs: Nachsorge

Wird ein Endometriumkarzinom frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt, sind die Heilungschancen gut

aktualisiert am 10.04.2018

Besonders wichtig: die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt


Insgesamt entwickeln etwa ein Viertel aller Betroffenen im weiteren Verlauf der Erkrankung  erneut einen Tumor (Rezidiv) oder Tochtergeschwülste in anderen Körperregionen (Fernmetastasen). Wurde der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt, erleiden nur fünf von 100 Frauen einen Rückfall. Um das mögliche Wiederauftreten der Krebserkrankung rechtzeitig entdecken und behandeln zu können, sollten die Patientinnen regelmäßig zur Kontrolle (Nachsorgeuntersuchungen) gehen.

Eine heilbare Erkrankung

Für das Endometriumkarzinom gibt es keine Methode zur Früherkennung (Screening) bei beschwerdefreien Frauen. Besonders wichtig ist es daher, bei jeder auffälligen Blutung zum Frauenarzt zu gehen. Das gilt vor allem für Frauen nach den Wechseljahren. Früh erkannt, kann der Gebärmutterkrebs in der Regel gut behandelt werden. Bis zu 90 Prozent der Patientinnen mit einem Krebs in Stadium I leben noch mindestens fünf Jahre nach der Diagnosestellung. Unabhängig vom Stadium liegt die 5-Jahres-Überlebensrate im Schnitt bei etwa 76 Prozent, so dass das Endometriumkarzinom als eine häufig heilbare Krebserkrankung bezeichnet werden kann.