Fasten 2016: Wir haben's geschafft!

Unser Social-Media-Team hat gefastet: Zucker, tierische Produkte, Alkohol und Plastik waren 40 Tage lang tabu. Ob es sich gelohnt hat?

von Marius Müller-Preuss, Michael Schmidt & Larissa Gaub, aktualisiert am 26.03.2016

Mission erfüllt: Unser Social-Media-Team kann stolz auf sich sein


Die Nachricht kam am Abend des Faschingsdienstags über WhatsApp: "Morgen startet unsere Fasten-Challenge! Ich faste Fleisch, Zucker und Alkohol. Auf was wollt ihr verzichten?", schrieb Marius Müller-Preuss, einer der drei Community-Manager von apotheken-umschau.de, seinen Kollegen. Die anderen beiden stiegen sofort darauf ein: Michi Schmidt nahm sich vor, vegan zu leben, und Larissa Gaub entschied sich, Plastik zu meiden. Jetzt gab es kein Zurück mehr: Das Social-Media-Team, das unter anderem unseren Facebook-Auftritt betreut, hat die vergangenen sieben Wochen lang gefastet und über ihre Erfahrungen berichtet.

Schon am ersten Tag wurde den drei Kollegen klar: Fasten kostet Zeit. Larissa fuhr quer durch die Stadt, um plastikfreie Artikel in Läden zu finden. Marius und Michi verbrachten Stunden im Supermarkt, um alle Lebensmittel genau auf die jeweiligen Zutaten zu überprüfen. Und alle drei gingen ihren Mitmenschen mit unzähligen Fragen auf die Nerven: Ist da Zucker drin? Gibt es das auch vegan? Muss das denn in Plastik verpackt sein?

Gemeinsam zu fasten ist leichter

Ihr Fazit nach der Fastenchallenge: Verzicht tut gut. Und lässt einen bewusster durch das Leben gehen. Es ist wichtig, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen, auch wenn es nur 40 Tage im Jahr sind. Was die drei noch mitnehmen? Gemeinsam zu fasten ist leichter als alleine. Während der Woche konnten sie sich in der Redaktion gegenseitig austauschen und Tipps geben. Und wenn mal ein paar motivierende Worte am Wochenende nötig waren, dann kamen diese direkt aufs Handy über WhatsApp.

Wir, die gesamte Redaktion von apotheken-umschau.de, sagen: Respekt, Kollegen!

Marius Müller-Preuss, 33

Auf was hast Du verzichtet? Zucker, Alkohol und Fleisch.
Warum? Ich wollte ausprobieren, wie mein Körper auf das Fasten reagiert.
Was war der schlimmste Tag?
Ich habe eine Skitour gemacht und mein Körper hat auf den letzten Metern geradezu nach Zucker geschrien.
Deine Ausweich-Lebensmittel?
Nüsse und Bananen.
Was nimmst Du aus der Zeit mit?
Ich bin von den drei Dingen gar nicht so abhängig, wie ich dachte. Werde es bestimmt wieder machen, nur nicht alles auf einmal.

Michi Schmidt, 36

Auf was hast Du verzichtet? Tierische Produkte.   

Warum? Ich bin Vegetarier und wollte schon lange mal ausprobieren, vegan zu leben.
Was war der schlimmste Tag? Jeder Samstagmorgen beim Frühstück ohne Ei.
Dein Ausweich-Lebensmittel? Vegane Gummibärchen – in rauen Mengen.
Was nimmst Du aus der Zeit mit? Für das Gewissen ist es gut, vegan zu leben – für die Stimmung eher weniger.

Larissa Gaub, 29

Auf was hast Du verzichtet? Plastik und Schokolade
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Warum? Ich dachte, Plastik zu fasten kann nicht so schwer sein.
Was war der schlimmste Tag? Jeder Tag war mühsam. Plastik ist überall.
Dein Ausweich-Lebensmittel? Apfelmus im Glas.
Was nimmst Du aus der Zeit mit? Im Alltag lässt sich viel Plastik sparen: Ich habe viel mehr Lebensmittel in Gläsern oder auf dem Wochenmarkt gekauft.