Knochenbruch

Wichtig: Bei einem Knochenbruch sollte der Körperteil mit dem Bruch so wenig wie möglich bewegt werden
aktualisiert am 09.12.2015

Gipsverband: Knochenbrüche müssen rasch ärztlich versorgt werden

W&B/Simon Katzer

Achtung: Bei Knochenbrüchen besteht Schockgefahr! Sofort den Notarzt verständigen.

Das sollten Sie tun:

  • Besteht dort, wo der Patient sich befindet, keine Lebensgefahr, sollte er – besonders bei Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung – möglichst nicht bewegt werden.
  • Den Körperteil mit dem Bruch so wenig wie möglich bewegen.
  • Stellen Sie den Bruch in der vorgefundenen Lage ruhig.

Beinbruch: Mit Kissen, Kleidungsstücken oder gerollten Decken das Bein vorsichtig einkeilen. Bei Brüchen an Schulter, Arm oder Hand soll der Betreffende nach Möglichkeit Bewegungen der Verletzung vermeiden. Manchmal bietet es sich dazu an, den Arm mit der gesunden Hand möglichst nah am Körper zu halten.

Bei geschlossenen Brüchen besteht üblicherweise keine Infektionsgefahr. Liegt dagegen im Bruchbereich eine Wunde vor, handelt es sich vermutlich um einen offenen Bruch – dann besteht große Infektionsgefahr.

  • Geschlossene Brüche: Eisbeutel oder Kältepackung in ein Tuch einwickeln und die Stelle vorsichtig kühlen (Eis nicht direkt auf die Haut legen, sonst drohen Efrierungen!), um eine Schwellung zu vermeiden. Alternativ mit nassen Tüchern kühlen.
  • Offene Brüche: Die Wunde mit keimfreier Wundauflage bedecken

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