Selbstgemachte Plätzchen – aber leicht

Es müssen nicht immer Kalorienbomben sein! Fünf Plätzchen-Rezepte, die auf der Zunge zergehen und trotzdem kein schlechtes Gewissen machen

von Angelika Karl, aktualisiert am 14.12.2015

Der Klassiker: Butterplätzchen zum Ausstechen


Butter, Margarine, Zucker, Honig, Nüsse, Marzipan und Schokolade im Übermaß verwandeln Plätzchen in Kalorienbomben. Wenn Sie selber backen, können Sie traditionelle Rezepte entschärfen und figurfreundlicher gestalten. Dazu folgende Tipps:

  • In vielen Rezepten lässt sich die angegebene Zuckermenge um etwa ein Drittel reduzieren. Das hilft Kalorien sparen. Eventuell können Sie mit kalorienfreiem Süßstoff nachsüßen.
  • Verwenden Sie statt handelsüblichem Vanillezucker zum Aromatisieren das ausgeschabte Mark der Vanilleschote.
  • Benutzen Sie nur in geringen Mengen Kuvertüre, Nougat, Marzipan und Schoko- oder Zuckerstreusel zum Verzieren oder Füllen oder verzichten Sie ganz darauf. Nicht jedes Plätzchen braucht eine Deko. Bei vielen Sorten reicht eine leichte Verzierung mit Trockenfrüchten oder fein gehackten Nüssen. Dekorativ und lecker ist auch ein Hauch von Puderzucker, Zimt oder Kakao. Dafür können Sie kleine Weihnachtsschablonen verwenden. Die gibt es für Kakao auf Cappuccino-Milchschaum. Man kann sie aber auch selber basteln.
  • Verwenden Sie für Plätzchen kleine Ausstecher. So wirkt die Portion etwas größer. Legen Sie sie einzeln, aber nicht mit Konfitüre oder Schokolade gefüllt auf den Adventsteller. Gefüllte Plätzchen sind oft Kalorienfallen.
  • Ersetzen Sie herkömmliche Butter oder Margarine durch Joghurt-Butter. Diese enthält etwa 20 Prozent weniger Fett und Kalorien. Rührteige gelingen auch mit Pflanzenölen sehr gut. Ersetzen Sie dabei 100 Gramm Butter oder Margarine durch 80 Gramm Öl. Möchten Sie trotzdem nicht auf den Buttergeschmack verzichten, geben Sie einige Tropfen Butter-Aroma in den Teig.