Familiäre Hypercholesterinämie: Symptome

Oft bleibt die Krankheit anfangs unbemerkt. Ohne Therapie können gefährliche Durchblutungsstörungen entstehen

aktualisiert am 15.04.2016

Alarmsignal Brustschmerz: Ein Herzinfarkt droht schon in jüngerem Alter, wenn eine familiäre Hypercholesterinämie unbehandelt bleibt


Die familiäre Hypercholesterinämie verursacht zunächst keine Symptome oder körperlichen Beschwerden. Das vermehrt im Blut zirkulierende LDL-Cholesterin lagert sich jedoch mit der Zeit an den Gefäßwänden ab und ist damit wesentliche Ursache der Arteriosklerose ("Arterienverkalkung"). Werden die Gefäße durch die Arteriosklerose eingeengt, entstehen in den betroffenen Organen Durchblutungsstörungen und schwerwiegende Komplikationen wie zum Beispiel ein Herzinfarkt.

Äußerlich macht sich die Fettstoffwechselstörung eventuell durch rötlich bis gelbliche Cholesterinablagerungen an bestimmten Stellen der Haut, in Sehnen und den Augen bemerkbar.

Neben der familiären Hypercholesterinämie gibt es eine Vielzahl von genetisch bedingten und erworbenen Fettstoffwechselstörungen. Sie bereiten aber häufig erst dann Probleme, wenn zusätzliche Risikofaktoren vorliegen: eine ungünstige Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).