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Video: Autogenes Training – Atemübung

Die vierte Woche mit autogenem Training: Entspannt atmen, wie von selbst. Sie verbinden die Atemübung nun mit der Schwere- und der Wärmeübung. Hier die Anleitung

von Jörg Jovy, mos-promotion, 14.04.2011

 

Atmen ist einmal ein willkürlicher Vorgang, den Sie bewusst steuern können, aber er geschieht auch ein ganz automatisch. Denn Atem ist Leben. Sind wir angespannt, atmen wir kurz und oberflächlich. In völlig entspanntem Zustand reguliert sich die Atmung selbst und wird ruhiger und tiefer. Ziel der Atemübung ist es, diese unwillkürliche Atmung in ihrem natürlichen Rhythmus zuzulassen. Sie können sich dann quasi beim Atmen beobachten.

Konzentrieren Sie sich dazu auf die Formel:

"Atmung angenehm ruhig und regelmäßig."
Ruhe kommt ganz wie von selbst.

Sie schließen die Atemübung an die Schwere- und die Wärmeübung an. Die Übungsfolge lautet nun:

"Mein rechter Arm ist angenehm schwer."
"Ganzer Körper angenehm schwer."
"Mein rechter Arm angenehm warm."
"Ganzer Körper angenehm warm."
"Atmung angenehm ruhig und regelmäßig."
Ruhe kommt ganz wie von selbst.

Sie beenden die Übungseinheit mit der Rücknahme, stehen auf und strecken sich durch. Am besten üben Sie zuerst etwa 5 Minuten im Sitzen, dann 11 Minuten im Liegen.

Haben Sie Geduld. Es kann einige Zeit dauern, bis Sie die Atemübung gut beherrschen. Wenn Sie sich mit den Übungen der Grundstufe gut fühlen und das autogene Training vertiefen wollen, besuchen Sie darauf aufbauende Kurse. Viel Erfolg und gute Entspannung!