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Corona: Was bringt ein Mundschutz

Dieser Text informiert in Einfacher Sprache zum Thema: Mundschutz bei Corona.

aktualisiert am 24.09.2020

Wer braucht einen Mundschutz?

In der Corona-Krise tragen viele Menschen einen Mundschutz. Ein Mundschutz ist wie eine Maske. Der Mundschutz kann andere Menschen vor einer Ansteckung mit dem neuen Corona-Virus schützen. Aber wer braucht so einen Mundschutz? Das regeln die 16 Bundesländer in Deutschland jeweils unterschiedlich. Informieren Sie sich deshalb über die Regeln in Ihrem Bundesland.

Allgemein gilt: Sie haben keine Beschwerden? Dann müssen Sie den Mund-Nasen-Schutz nur in bestimmten Bereichen tragen:

  • in Läden
  • an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • beim Friseur

Es gibt verschiedene Arten eines Mundschutzes. Meist reicht ein selbstgenähter Mund-Nasen-Schutz.

Hinweis: Der Mindestabstand zu anderen Personen kann nicht eingehalten werden? Dann müssen Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch Kinder ab 6 Jahren sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Sie haben sich mit dem neuen Corona-Virus angesteckt? Dann entscheidet das Gesundheitsamt: In dieser Situation müssen Sie einen Mundschutz tragen.

So können Sie sich vor einer Ansteckung mit dem neuen Corona-Virus schützen:

  • Waschen Sie sich regelmäßig und sorgfältig die Hände. Waschen Sie die Hände für 30 Sekunden. Verwenden Sie Seife.
  • Fassen Sie sich vor dem Händewaschen nicht ins Gesicht. Waschen Sie sich erst Ihre Hände.
  • Halten Sie 2 Meter Abstand zu anderen Personen.

Welche Arten von Mundschutz gibt es?


Das neue Corona-Virus wird durch Tröpfchen-Infektion auf andere Personen übertragen. Das bedeutet: Durch Husten oder Niesen können sich die Viren verbreiten. Betroffene Personen tragen einen Mundschutz? Dann können sich die Tröpfchen beim Husten oder Niesen nicht so leicht auf andere Personen übertragen.
Es gibt drei Arten eines Mundschutzes:

  • selbst gemachter Mundschutz
  • Mund-Nasen-Schutz
  • FFP-Masken

Mehr Informationen zu diesen Mundschutz-Arten finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Eine junge Frau im Freien mit einem bunten Mundschutz im Gesicht und: Darstellung eines Checksymbols für die Übersetzung in Einfache Sprache

Selbst gemachter Mund-Nasen-Schutz

Sie können einen Mundschutz selbst nähen. Sie können sich aber auch einen Schal oder ein Tuch vor den Mund halten. Sie tragen einen Schal, ein Tuch oder einen selbst gemachten Mundschutz? Dann hält Ihr selbst gemachter Mundschutz vielleicht Ihre eigenen Tröpfchen beim Husten oder Niesen zurück. So können Sie andere Personen vor einer Ansteckung schützen.

Achtung: Eine andere Person niest oder hustet in Ihrer Nähe? Und Sie tragen einen selbst gemachten Mundschutz? Dann können Sie sich trotzdem anstecken.

Sie möchten einen Mundschutz selbst machen? Dann sollten Sie diese Dinge beachten:

  • Verwenden Sie ein Geschirrtuch für Ihren Mundschutz.
  • Tragen Sie Ihren Mundschutz dicht am Gesicht.
  • Waschen Sie Ihren Mundschutz regelmäßig bei mindestens 60 Grad.

Das Video zeigt Ihnen: So legen Sie einen Mundschutz richtig an.

Wichtig: Sie tragen einen selbst gemachten Mundschutz? Dann sollten Sie trotzdem die folgenden Dinge beachten:

  • Halten Sie 2 Meter Abstand zu anderen Personen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig und sorgfältig die Hände.
  • Fassen Sie sich nicht ins Gesicht. Waschen Sie sich erst Ihre Hände.
  • Sie möchten den Mundschutz abnehmen? Dann waschen Sie sich vorher und danach gründlich die Hände.

Hinweis: Sie können sich auch mit Mundschutz anstecken. Und Sie können mit Mundschutz auch andere Personen anstecken.

Sie glauben: Ich habe mich mit dem neuen Corona-Virus angesteckt? Dann bleiben Sie unbedingt zu Hause! Rufen Sie Ihren Hausarzt an. Der Hausarzt sagt Ihnen dann: Das müssen Sie jetzt tun.

Eine junge Frau im Freien mit einem Handy in der Hand und einer chirurgischen Maske im Gesicht und: Darstellung eines Checksymbols für die Übersetzung in Einfache Sprache

Mund-Nasen-Schutz

Ein Mund-Nasen-Schutz hält Tröpfchen zurück. Ein Mund-Nasen-Schutz kann andere Personen vor einer möglichen Ansteckung schützen. Vor allem Ärzte tragen diesen Mund-Nasen-Schutz. Ein anderer Name dafür ist auch: Chirurgische Maske.

Ein Mund-Nasen-Schutz muss dicht am Gesicht anliegen. Trotzdem kann Luft an der Seite des Mundschutzes eindringen. So kann sich eine Person bei anderen Menschen vielleicht trotzdem mit dem Virus anstecken.

Sie haben sich mit dem neuen Corona-Virus angesteckt? Dann entscheidet das Gesundheitsamt: In dieser Situation müssen Sie einen Mundschutz tragen.

Sie sollen einen Mund-Nasen-Schutz tragen? Dann wechseln Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz regelmäßig. Werfen Sie den Mund-Nasen-Schutz nach dem Tragen in den Müll. Der Mund-Nasen-Schutz darf nicht mehrmals getragen werden.

Hinweis: Ärzte und Pflegepersonal brauchen dringend Mund-Nasen-Schutze. Aber es gibt zu wenige Mund-Nasen-Schutze. Deshalb sagen Experten: Zuerst sollen die Krankenhäuser genug Mund-Nasen-Schutze bekommen. Tragen Sie deshalb einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz.

Ein Mediziner in OP-Schutzkleidung bestehen gründem Kittel, Handschuhen, Schutzbrille und FFP-Maske vor einem Krankenhausbett und: Darstellung eines Checksymbols für die Übersetzung in Einfache Sprache

FFP-Masken

Es gibt verschiedene Arten von FFP-Masken. Sie filtern unterschiedlich große Tröpfchen und schließen dicht um Mund und Nase ab. Die Luft zum Atmen geht über einen Filter in die Maske. Ansteckende Tröpfchen können so nicht durch den Filter gelangen. Manche FFP-Masken haben ein Ventil. Durch das Ventil kann die Luft beim Ausatmen normal nach draußen gelangen. Deshalb schützen FFP-Masken mit Ventil das Umfeld nicht vor dem Corona-Virus.

Ein Arzt behandelt eine mit Corona-Viren infizierte Person? Dann trägt der Arzt eine FFP-Maske während der Behandlung. So schützt sich der Arzt vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus.

FFP2-Masken lassen nur sehr kleine Teile durch den Filter. FFP2-Masken lassen zum Beispiel keine Tröpfchen durch den Filter. Die Filter von FFP3-Masken sind noch kleiner. Auch winzige Teile können nicht durch den Filter einer FFP3-Maske dringen.

Hinweis: Ärzte brauchen dringend FFP-Masken. Im Moment gibt es aber zu wenige dieser Masken in Deutschland. Kaufen Sie deshalb keine FFP-Masken. Diese sind zuerst für die Ärzte und das Pflegepersonal gedacht. Tragen Sie einen selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz.

Wo bekommen Sie noch mehr Informationen?

Sie wollen noch mehr über verschiedene Mundschutze bei einer Corona-Infektion lesen? Mehr Informationen finden Sie hier. Achtung: Dieser Link führt aus unserem Einfache-Sprache-Angebot heraus. Die Informationen sind dann nicht mehr in Einfacher Sprache.

 

Achtung: In diesem Text finden Sie nur allgemeine Informationen. Die Texte ersetzen die Beratung durch den Arzt nicht. Nur ein Arzt kann Ihnen genaue Informationen geben. Sie fühlen sich krank? Oder Sie haben Fragen zu einer Krankheit? Dann sollten Sie immer mit Ihrem Arzt sprechen. Rufen Sie in der Arztpraxis an.

Einfache Sprache Siegel

Die Texte haben wir zusammen mit der Forschungsstelle Leichte Sprache geschrieben. Die Forschungsstelle Leichte Sprache ist an der Universität Hildesheim.