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Brustkrebs und Schwangerschaft

Manchmal wird Brustkrebs ausgerechnet in der Schwangerschaft festgestellt. Welche Möglichkeiten dann bestehen

aktualisiert am 18.12.2019

Brustkrebs ist für jede Frau eine bedrohliche und enorm belastende Diagnose. Umso mehr, wenn die erschreckende Nachricht in die Zeit der Schwangerschaft fällt.

Doch auch hier kann die Krankheit bekämpft werden – und das, ohne dem Kind zu schaden. Die Behandlung kann in Ruhe geplant werden, wenn die Diagnostik erfolgt ist. Sie gestaltet sich ähnlich wie bei nicht schwangeren Frauen.

Operation und eine Chemotherapie sind in der Schwangerschaft möglich, wobei die Chemotherapie im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel stattfinden kann.

Eine eventuell notwendige Bestrahlung oder Hormon- und Antikörper-Therapie wird auf einen Zeitpunkt ab zwei bis drei Wochen nach der Entbindung verlegt. Diese sollte erfolgen, wenn das Ungeborene eine ausreichende Reife erlangt hat. Zwischen einer Chemotherapie und der Entbindung sollten mindestens drei Wochen liegen. Vier Wochen nach Abschluss der Krebsbehandlung kann eine Frau ihr Kind stillen.

Hormonelle Empfängnisverhütung nach Erstbehandlung von Brustkrebs gilt als riskant. Es gibt alternative Verfahren, zum Beispiel Einlegen einer Kupferspirale in die Gebärmutter. Allerdings kann die Fruchtbarkeit nach der Chemotherapie auch beeinträchtigt sein.

 

 

Eine Schwangerschaft nach abgeschlossener Erstbehandlung von Brustkrebs erhöht das Risiko für eine Wiederkehr des Tumors sehr wahrscheinlich nicht. Empfohlen wird ein mindestens zweijähriger Abstand zwischen Therapie und Schwangerschaft.