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Brustkrebs (Mammakarzinom): Nachsorge

Nach der Behandlung von Brustkrebs werden die Betroffenen mit Mammografie und Ultraschall regelmäßig nachuntersucht, um eine wiederkehrende oder neue Brustkrebserkrankung frühestmöglich zu erkennen

aktualisiert am 18.12.2019

Die Nachsorge zielt vor allem darauf ab, einen mögliche Rückfall in der Brust oder den benachbarten Lymphknoten rechtzeitig zu entdecken, da der Tumor, wenn er an der ursprünglichen Stelle wieder auftritt, sehr effektiv behandelt werden kann.

Zudem sollen mögliche Nebenwirkungen der Tumortherapie festgestellt und therapiert werden. Dabei geht es zum Beispiel um Probleme wie klimakterische Beschwerden, Osteoporose oder ein Lymphödem des Armes. Anzeichen eines Müdigkeitssyndroms sollten Sie nicht versuchen, wegzustecken, sondern beim Arzt ansprechen.

Außerdem können Rehabilitationsmaßnahmen und psychosoziale Hilfestellungen im Rahmen der Nachsorge vorangetrieben und koordiniert werden, sobald die Erstbehandlung abgeschlossen ist.

 

Abstand der Nachsorgeuntersuchungen

Die Kontrolluntersuchungen erfolgen in den ersten drei Jahren nach Abschluss der Brustkrebsbehandlung im Abstand von drei Monaten. Bis zum fünften Jahr finden die Kontrollen dann alle sechs Monate statt, danach jährlich.

Inhalt der Nachsorgeuntersuchungen

Die Nachsorge findet meist beim behandelnden Gynäkologen statt. Im Mittelpunkt der Termine steht das Gespräch mit dem Arzt, der die Frau ausführlich nach ihrem körperlichen und seelischen Befinden fragt, und die körperliche Untersuchung. Zusätzlich macht er regelmäßig einen Ultraschall der Brust und veranlasst eine Mammografie.

Weitere Diagnosemaßnahmen sind meistens besonderen Fragestellungen vorbehalten, etwa bei Verdacht auf einen Rückfall, Metastasen oder natürlich auch eine andere Erkrankung.

Wenn der Arzt bestimmte Untersuchungen für notwendig hält, werden die Kosten dafür üblicherweise von den Krankenkassen übernommen.

Einmal pro Monat sollten die Betroffenen an die Selbstuntersuchung der Brust denken.

Infomieren Sie Ihren Arzt aber auch unabhängig von den vorgesehenen Kontrollterminen bei ungewöhnlichen Beschwerden oder wenn Sie Auffälligkeiten an der Brust oder am Brustkorb feststellen.