Akute Bronchitis: Diagnose

Anhand der typischen Beschwerden einer akuten Bronchitis kann der Arzt bereits erste Schlüsse ziehen
aktualisiert am 31.01.2014

Das Abhorchen der Lunge hilft dem Arzt, die akute Bronchitis von anderen Erkrankungen zu unterscheiden

Photo Alto/RYF

Der Arzt bekommt meist schon auf Grund der Krankengeschichte und der typischen Beschwerden erste Hinweise auf das Vorliegen einer akuten Bronchitis. Er horcht und klopft das Bronchien- und Lungenarreal ab. Dabei hört er unter Umständen Atemgeräusche, die durch den Schleim in den Bronchien hervorgerufen werden. Zusätzlich werden in der Regel auch die Ohren, die Nasennebenhöhlen, der Mund- und Rachenraum sowie die Lymphknoten am Hals untersucht.

Besteht der Verdacht auf eine bakterielle Entzündung, kann der Arzt die Erreger mit einer Probe des abgehusteten Sekrets oder mit einer Blutprobe identifizieren. Über eine Blutuntersuchung können auch die Entzündungswerte wie CRP (C-reaktives Protein), BSG (Blutsenkungs-Geschwindigkeit) und die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) ermittelt werden. Diese Werte sind häufig erhöht.

Des Weiteren überprüft der Arzt, ob möglicherweise eine Lungenentzündung, (allergisches) Asthma und bei länger bestehender Symptomatik eine chronische Bronchitis vorliegt.


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