CML: Ursachen und Risikofaktoren

Die genaue Ursache der chronischen myeloischen Leukämie ist bei den meisten Patienten unbekannt. Ein Gendefekt spielt aber wohl in vielen Fällen eine Rolle
aktualisiert am 15.09.2014

Ein Großteil der CML-Patienten trägt einen Gendefekt in den Leukämiezellen, bei dem Erbmaterial der Chromosomen 9 und 22 vertauscht wurde

Mauritius Images GmbH/André Poehlmann

Zu den Risikofaktoren zählen chemische Substanzen, zum Beispiel Benzol, des Weiteren radioaktive Strahlung. Durch beide Faktoren können Blutstammzellen im Knochenmark eher entarten.

Bei über 90 Prozent der Menschen, die an einer chronischen myeloischen Leukämie erkrankt sind, weisen die Leukämiezellen einen speziellen Gendefekt auf: das sogenannte Philadelphia-Chromosom. Es entsteht durch den Austausch von genetischem Material zwischen den Chromosomen 9 und 22. Die Vererbung spielt nach derzeitigem Wissensstand dabei keine Rolle.


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