CML: Symptome

Die CML kann jahrelang symptomlos verlaufen. Später kommt es unter anderem zu Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen oder Gewichtsabnahme

aktualisiert am 15.09.2014

Wer sich schwach und müde fühlt, hat meist zuviel Stress und schläft schlecht. Nur selten steckt eine ernsthafte Krankheit dahinter


Die chronische myeloische Leukämie beginnt meist schleichend. Das heißt, anfangs merkt der Patient nichts von der Krebserkrankung. Diese symptomlose Phase kann mehrere Jahre andauern. Schreitet die CML weiter fort, kann es zu unspezifischen Beschwerden kommen. So fühlt sich der Patient beispielsweise abgeschlagen und müde, hat keinen Appetit und verliert ungewollt Gewicht.

Wandern die Krebszellen in Organe wie Milz und Leber ein, können die sich vergrößern. Schwillt die Milz an, kann dies zu Bauchschmerzen und Völlegefühl führen.

In fortgeschrittenen Stadien bewirkt die Leukämie, dass die Zahl der gesunden, funktionsfähigen Blutzellen abnimmt. Es kommt zu einer Blutarmut (Anämie), die sich durch Schwäche, Blässe und Atemnot äußern kann. Die Blutungsneigung ist erhöht, sodass zum Beispiel die Nase häufiger blutet oder vermehrt "blaue Flecken", also Blutergüsse auftreten.

Da die Leukämiezellen auch die weißen Blutkörperchen verdrängen, die für das Immunsystem essenziell sind, steigt die Anfälligkeit für Infektionen.