Harnröhrenentzündung: Therapie

Ist eine bakterielle Infektion die Ursache der Harnröhrenentzündung, verordnet der Arzt meist ein Antibiotikum. Es tötet die Bakterien ab oder bremst ihre Vermehrung
aktualisiert am 15.09.2014

Die Therapie der Harnröhrenentzündung richtet sich nach der Ursache. Oft kommen Medikamente zum Einsatz, die die auslösenden Krankheitserreger bekämpfen

LiquidLibrary/DynamicGraphics

Im Rahmen der Behandlung einer Harnröhrenentzündung ist die Erkennung der Ursache für die anschließende Therapie von großer Bedeutung. Da die Urethritis hauptsächlich durch eine Infektion verursacht wird, stehen geeignete Medikamente zur Auswahl, um die entsprechenden Mikroorganismen erfolgreich zu bekämpfen.

Im Falle von Bakterien sind Antibiotika die Mittel der Wahl. Für Viren, Pilze oder Einzeller sind ebenfalls potente Medikamente verfügbar. In manchen Fällen ist es erforderlich, den Lebenspartner mitzubehandeln (Partnertherapie, zum Beispiel bei Chlamydien).

Insgesamt ist die medikamentöse Therapie relativ kurz und wird von den Patienten sehr gut vertragen. Je früher die Therapie eingeleitet wird, desto besser der Heilungserfolg.

Sollte die Urethritis nicht durch eine Infektion verursacht sein, dann ist es entscheidend, die Auslöser zu identifizieren, um auf verträgliche Alternativen wechseln zu können, so zum Beispiel andere Seifenprodukte oder Verhütungsmittel. Schließlich kann der Arzt bei starker Schmerzsymptomatik unterstützende Medikamente wie Schmerzmittel verschreiben, um die Beschwerden eher zu lindern.


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