Bauchspeicheldrüsenkrebs: Ursachen und Risikofaktoren

Wie Bauchspeicheldrüsenkrebs im Einzelnen entsteht, wird noch erforscht. Als gesicherte Risikofaktoren gelten Rauchen und Übergewicht

08.08.2013
Aschenbecher

Rauchen erhöht das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs


Die Ursachen von Bauchspeicheldrüsenkrebs sind nicht genau bekannt. Als wichtigster Risikofaktor gilt das Rauchen (Tabakkonsum), aber auch der übermäßige Konsum von Alkohol und Übergewicht erhöhen das Erkrankungsrisiko. Auch die Vererbung spielt eine Rolle: Ungefähr fünf Prozent der Betroffenen berichten über Bauchspeicheldrüsenkrebs in der Familie.

Zur "Risikogruppe Bauchspeicheldrüsenkrebs" zählen insbesondere Personen, die folgende Merkmale aufweisen:

• Zigarettenrauchen

• Übermäßiger Alkoholkonsum

• Übergewicht

• Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit)

• Vererbte und/oder chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

• Erbliche (genetische) Veranlagung (Brust- oder Eierstockkrebs in der Familie)

• Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Verwandten ersten Grades

• Polypen im Magen-Darm-Trakt (Peutz-Jeghers-Syndrom)

Weitere lebensstilbezogene Risikofaktoren, zum Beispiel der hohe Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, sind dagegen nicht eindeutig gesichert. Ebenso, welche Rolle Umweltfaktoren oder beruflich bedingte Belastungen spielen.