Sie verzieren, besonders im Frühling, Gärten und Balkone: die Stiefmütterchen, auch Veilchen genannt. Während sich das Duftveilchen – kandiert – ganz hervorragend als delikate Dekoration auf weißer Schokolade macht, ist das wilde Stiefmütterchen ein altbekanntes Heilkraut.
Zu dem Namen "Stiefmütterchen" gibt es eine nette Geschichte: Die oberen Blütenblätter stehen demnach für die Stiefmutter, die beiden Mittleren für ihre Töchter, und das einzelne, untere Blütchen für die Stieftöchter.
Die dreifarbigen Blüten stellen ein Symbol für die Heilige Dreifaltigkeit dar, deshalb finden sich die Blumen häufig auf Gräbern.
Als Heilpflanze hilft das Stiefmütterchen bei leichten Hautkrankheiten wie Ekzemen oder Akne, aber auch Milchschorf.
Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de;
05.08.2005, aktualisiert am 20.07.2010
Bildnachweis: W&B/Winfried Fischer
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