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Heilpflanze:
Lavendel, echter (Lavandula augustifolia)

Lavendel duftet angenehm und erleichtert das Einschlafen

Lavendel, Lavandula augustifolia

Lavendel, echter (Lavandula augustifolia)

Lavendel – der Name lädt gleich zu einem imaginären Spaziergang durch die duftenden blauen Felder in der Provence ein. Von dort stammt der Lavendel auch und wird seit dem 17. Jahrhundert in großem Stil für die Parfümherstellung angebaut. In Saint Remèze (Ardeche) gibt es sogar ein Lavendelmuseum. Aber nicht nur in Parfüms, sondern auch als Seife, Duftkissen oder Honig ist er beliebt. Und im Rosenbeet macht  sich der blau blühende Halbstrauch erstens optisch gut und zweitens hält er die Blattläuse von den Rosen fern. Übrigens vertreibt er mit seinem starken Aroma auch die Motten aus dem Kleiderschrank.


Der Name Lavendel stammt wohl vom lateinischen "lavare", was waschen bedeutet. Denn die Römer verwendeten die getrockneten Blüten als Bade- und Waschmittelzusatz.

 


Als Heilpflanze wurde der echte Lavendel erst im 12. Jahrhundert durch Hildegard von Bingen zur Bekämpfung von Kopfläusen eingeführt. Später galt er als hilfreich bei Blähungen, Krämpfen und zur Beruhigung.


Heute dient Lavendel innerlich als mildes Heilkraut bei Einschlafstörungen, nervöser Unruhe und Krämpfen im Magen-Darm-Bereich. Als Badezusatz regt er den Kreislauf an.



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Dr. Martina Melzer / www.apotheken-umschau.de; 12.09.2005, aktualisiert am 05.08.2005
W&B/Winfried Fischer

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