„Die Sache mit der Banane stimmt“, weiß Bernd Bücheler, Ernährungswissenschaftler aus München. „Allerdings führt der Begriff ,stopfen‘ in die falsche Richtung. ,Lindernde Wirkung‘ trifft es besser. Bananen enthalten nämlich, wie auch Äpfel, größere Mengen Pektin“, erklärt Bücheler. Diese löslichen Ballaststoffe quellen im Darm auf und üben dabei einen physikalischen Reiz aus. Sie reinigen die Darmwand von Krankheitserregern, indem sie diese an sich binden.
Flüssigkeitsverlust ausgleichen
„Durchfall geht mit einem großen Verlust an Flüssigkeit und Mineralstoffen einher“, erklärt der Ernährungswissenschaftler. „Das schwächt den Körper. Die Wirkung der Banane: Ihre Kohlenhydrate bringen neue Energie, das enthaltene Kalium und Magnesium ersetzen verloren gegangene Mineralstoffe.“
Auch wirksam gegen Durchfall: geriebener Apfel
Bücheler kennt noch ein anderes Rezept gegen Durchfall: „Zwei Äpfel, natürlich vorher gewaschen, mit der Schale, aber ohne die Kerne reiben. Einen Teelöffel Johannisbrotkernmehl oder Guarmehl aus der Apotheke darunter mischen und diesen Brei löffelweise essen. Dazu am besten viel schwarzen Tee trinken, der etwas länger als üblich ziehen sollte.“
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