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Medikamentencheck Arzneimittelinformationen

Remifemin Tabletten

Präparat:

Remifemin Tabletten

Darreichungsform:

Tabletten

Abgabeform:

apothekenpflichtig

Zuzahlungsbefreite Packungsgrößen:

keine

Aktive Wirkstoffe:

  • Cimicifugae radix Extr.sicc.(6-11:1)
Über Hilfsstoffe, Geruchs-, Geschmacks-, Konservierungs- und Farbstoffe informieren Sie sich bitte in der Gebrauchsinformation oder fragen Sie bei Ihrem Apotheker nach.


Wir machen den Beipackzettel für Sie verständlich: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung und Risiken


Die folgenden Informationen beziehen sich auf den/die arzneilich wirksamen Inhaltsstoff(e). Bitte beachten Sie, dass diese Informationen zu den Wirkstoffen von den Angaben in der Packungsbeilage abweichen können. So werden von den pharmazeutischen Herstellern teilweise unterschiedliche Anwendungsgebiete deklariert.


1 Was ist "Remifemin Tabletten" und wofür wird es eingenommen?
1.1 Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?
"Remifemin Tabletten" enthält den Wirkstoff Cimicifugae radix, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Gynäkologika. "Remifemin Tabletten" ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Besserung von Wechseljahresbeschwerden.
Cimicifugae-radix (Amerikanische Schlangenwurzel) wird üblicherweise in Form als Cimicifugae-radix-Trockenextrakt (Cimicifugawurzelstock-Trockenextrakt) eingenommen.
"Remifemin Tabletten" ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
1.2 Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?
"Remifemin Tabletten" gibt es in folgenden Wirkstärken und Darreichungsformen:
- Tabletten enthaltend 2,5 mg Cimicifugae radix,
- Kapseln enthaltend 6,5 mg Cimicifugae radix,
- Filmtabletten enthaltend 6,5 mg Cimicifugae radix oder 7 mg Cimicifugae radix.
Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.
1.3 "Remifemin Tabletten" wird angewendet zur
Besserung der durch die Wechseljahre bedingten psychischen und neurovegetativen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen.
2 Was müssen Sie vor der Einnahme von "Remifemin Tabletten" beachten?
2.1 "Remifemin Tabletten" darf nicht eingenommen werden,
bei überempfindlich (allergisch) gegen Cimicifugawurzelstock (Wurzelstock der Traubensilberkerze) oder einen der sonstigen Bestandteile von "Remifemin Tabletten" sind.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von "Remifemin Tabletten":
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie "Remifemin Tabletten" daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von "Remifemin Tabletten" ist erforderlich
- wenn Ihre Regelblutung gestört ist bzw. erneut auftritt. Auch wenn Sie anhaltende unklare Beschwerden haben oder andere Beschwerden neu auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen kann es sich um Erkrankungen handeln, die von einem Arzt abgeklärt werden müssen.
- wenn Sie gleichzeitig Östrogene einnehmen, darf dies nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. "Remifemin Tabletten" kann die Wirkung der Östrogene verstärken. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- wenn Ihre Leber vorgeschädigt ist. Dann sollten Sie "Remifemin Tabletten" nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.
- wenn Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Gelbfärbung der Haut oder Augen, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit). Dann sollten Sie die Einnahme von "Remifemin Tabletten" sofort beenden und einen Arzt aufsuchen.
2.2.a Kinder
Eine Einnahme des Arzneimittels ist bei Kindern und Jugendlichen nicht vorgesehen.
2.2.b Ältere Patienten
Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen; bitte lesen und beachten Sie aber Abschnitt 3. ("Wie ist das Arzneimittel anzuwenden?") mit besonderer Sorgfalt.
2.2.c Schwangerschaft
Zur Anwendung von "Remifemin Tabletten" in der Schwangerschaft und in der Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. "Remifemin Tabletten" soll deshalb in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
2.2.d Stillzeit
Zur Anwendung von "Remifemin Tabletten" in der Schwangerschaft und in der Stillzeit liegen keine ausreichenden Daten vor. "Remifemin Tabletten" soll deshalb in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
2.2.e Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
2.3 Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?
Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor Kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
2.4 Woran ist bei Einnahme von "Remifemin Tabletten" zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken?
Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen; bitte beachten Sie aber die Informationen in Abschnitt 3.1 ("Art und Dauer der Einnahme").
3 Wie ist "Remifemin Tabletten" anzuwenden?
Nehmen Sie "Remifemin Tabletten" immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
3.1 Art und Dauer der Einnahme
"Remifemin Tabletten" ist zum Einnehmen.
Die Wirkung von "Remifemin Tabletten" tritt nicht sofort ein. Erste therapeutische Effekte zeigen sich nach 2 Wochen Behandlung. Es empfiehlt sich, "Remifemin Tabletten" über mehrere Monate einzunehmen, jedoch ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Monate.
Achten Sie bitte auf die Angaben unter "Was müssen Sie vor der Einnahme von "Remifemin Tabletten" beachten?".
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von "Remifemin Tabletten" zu stark oder zu schwach ist.
3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Zweimal täglich (morgens und abends) 1 Tablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen (nicht lutschen). Sie können die Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
3.3 Wenn Sie eine größere Menge "Remifemin Tabletten" eingenommen haben, als Sie sollten
Sollten Sie bei Einnahme einer zu hohen Dosis des Arzneimittels Nebenwirkungen verspüren, so verständigen Sie sofort Ihren Arzt. Er wird sich bei der Behandlung der Überdosierung am Krankheitsbild orientieren.
Bei Überdosierung von "Remifemin Tabletten" können die aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. Sie sollten das Arzneimittel dann absetzen und einen Arzt aufsuchen.
3.4 Wenn Sie die Einnahme von "Remifemin Tabletten" vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
3.5 Auswirkungen, wenn die Behandlung mit "Remifemin Tabletten" abgebrochen wird
Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt.
Beenden Sie nicht eigenmächtig die medikamentöse Behandlung, weil der Erfolg der Therapie dadurch gefährdet werden könnte.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann "Remifemin Tabletten" Nebenwirkungen haben. Von diesen Nebenwirkungen ist allerdings nicht jeder Anwender betroffen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?
Mögliche Nebenwirkungen
Selten:
- Magen-Darm-Beschwerden (Oberbauchbeschwerden, Durchfall),
- allergische Reaktionen der Haut (Nesselsucht, Hautjucken, Hautausschlag),
- Schwellungen im Gesicht oder an den Gliedmaßen,
- Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen),
- Gewichtszunahme.
Sehr selten:
- Leberschädigungen bei der Anwendung von Arzneimitteln mit Cimicifugawurzelstock. Zurzeit ist ein sicherer ursächlicher Zusammenhang mit diesen Arzneimitteln nicht bewiesen.
In diesen Fällen sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt aufsuchen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
4.2 Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.
Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.
5 Wie ist "Remifemin Tabletten" aufzubewahren?
Lagern Sie "Remifemin Tabletten" bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Quelle und Bearbeitungsstand

Information der SCHOLZ Datenbank® auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten

Copyright by ePrax AG, München; April 2011 - März 2014


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