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Medikamentencheck Arzneimittelinformationen

Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten

Präparat:

Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten

Darreichungsform:

Magensaftresistente Tabletten

Abgabeform:

verschreibungspflichtig

Zuzahlungsbefreite Packungsgrößen:

keine

Aktive Wirkstoffe:

  • Pantoprazol (Na, 0,5 H2O)
Über Hilfsstoffe, Geruchs-, Geschmacks-, Konservierungs- und Farbstoffe informieren Sie sich bitte in der Gebrauchsinformation oder fragen Sie bei Ihrem Apotheker nach.


Wir machen den Beipackzettel für Sie verständlich: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung und Risiken


Die folgenden Informationen beziehen sich auf den/die arzneilich wirksamen Inhaltsstoff(e). Bitte beachten Sie, dass diese Informationen zu den Wirkstoffen von den Angaben in der Packungsbeilage abweichen können. So werden von den pharmazeutischen Herstellern teilweise unterschiedliche Anwendungsgebiete deklariert.


1 Was ist "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" und wofür wird es angewendet?
1.1 Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?
"Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" enthält den Wirkstoff Pantoprazol, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten selektiven Protonenpumpenhemmer.
Diese Arzneimittel bewirken durch Hemmung der "Protonenpumpe", dass die Säuremenge im Magen reduziert wird.
Pantoprazol wird üblicherweise in Salzform als als Pantoprazol-Natrium angewendet.
Pantoprazol ist in der Regel verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.
Von der Verscheibungspflicht ausgenommen sind Arzneimittel zum Einnehmen in Packungsgrößen von nicht mehr als 14 abgeteilten Einheiten in einer Einzel-Dosis von 20 mg und in einer Tageshöchst-Dosis von 20 mg für eine kurzzeitige, ohne ärztliche Beratung auf maximal 4 Wochen und bei täglicher Einnahme auf maximal 2 Wochen begrenzte Behandlung von Reflux-Symptomen (z.B. Sodbrennen und saures Aufstoßen) bei Erwachsenen.
1.2 Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?
Pantoprazol gibt es üblicherweise als
- magensaftresistente Tabletten enthaltend 20 oder 40 mg Pantoprazol.
- Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung enthaltend 40 mg Pantoprazol in 1 Durchstechflasche.
Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform die geeignete für Ihre Behandlung ist.
1.3 Pantoprazol wird angewendet
1.3.a mit der Wirkstärke 20 mg
- zur Verhinderung des Wiederauftretens einer durch Rückfluss von Magensaft verursachten Entzündung der Speiseröhre (Rezidivprophylaxe der Refluxösophagitis);
- zur Behandlung von Symptomen, die durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verursacht werden (symptomatische Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit);
- zur Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren des Magens und Zwölffingerdarms, die durch die Einnahme von bestimmten Schmerz- bzw. Rheumamitteln bedingt sind (sogenannte nicht-steroidale Antiphlogistika).
- zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen (rezeptfreie 20-mg-Präparate).
1.3.b mit der Wirkstärke 40 mg
1.3.b.1 Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
- Refluxösophagitis. Dies ist eine Entzündung der Speiseröhre, verbunden mit dem Rückfluss von Magensäure.
1.3.b.2 Erwachsene
- Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori bei Patienten mit Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren, in Kombination mit zwei Antibiotika (Eradikationstherapie). Das Ziel dieser Behandlung ist es, die Bakterien zu vernichten und so die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass diese Geschwüre erneut auftreten.
- Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Zollinger-Ellison-Syndrom und andere Erkrankungen, bei denen im Magen zu viel Säure produziert wird.
2 Was müssen Sie vor der Einnahme von "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" beachten?
2.1 Pantoprazol darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Pantoprazol oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind;
- wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel mit dem Wirkstoff Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion) einnehmen.
2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" ist erforderlich,
- falls Sie an einer Leberkrankheit leiden und die Funktionsfähigkeit Ihrer Leber stark eingeschränkt ist, sollten Sie Ihre Leberwerte während der Behandlung regelmäßig vom Arzt kontrollieren lassen;
- falls Sie an einer Leberkrankheit leiden und die Funktionsfähigkeit Ihrer Leber stark eingeschränkt ist, sollten Sie nicht mehr als 20 mg Pantoprazol pro Tag einnehmen (siehe auch unter 3.). Bei einer Verschlechterung der Lebererkrankung sollte die Behandlung mit Pantoprazol beendet werden;
- falls Sie Pantoprazol für längere Zeit, insbesondere wenn Sie Pantoprazol länger als ein Jahr einnehmen müssen, soll Ihr Arzt regelmäßig den Nutzen und das Risiko einer solchen Behandlung gegeneinander abwägen;
- falls bei Ihnen ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür besteht, sollte Ihr Arzt einen Test auf das Vorhandensein des Bakteriums Helicobacter pylori durchführen. Bei einem Befall des Magens mit diesem Keim sollte dann, wo immer möglich, eine Beseitigung dieses Bakteriums angestrebt werden;
- falls bei Ihnen der Verdacht auf ein Magengeschwür besteht, sollte die Möglichkeit der Bösartigkeit vor Beginn einer Therapie ausgeschlossen werden, da die Behandlung die Symptome verschleiern und die Diagnosestellung verzögern kann.
- falls sie an einer Speiseröhrenentzündung leiden, sollte Ihr Arzt diese mit einer Spiegelung des Magen-Darm-Traktes feststellen;
- falls Sie an einem Geschwür leiden, das durch die Einnahme von bestimmten Schmerz- oder Rheumamitteln aufgetreten ist (nicht-steroidale Antiphlogistika), sollte Ihr Arzt zunächst prüfen, ob Sie das auslösende Arzneimittel absetzen können;
- falls Sie Pantoprazol zur Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren, die durch die Einnahme von bestimmten Schmerz- oder Rheumamitteln entstanden sind (nicht-steroidale Antiphlogistika), einnehmen, sollten Sie Pantoprazol nur nehmen, wenn Ihr Arzt Sie einer bekannten Risikogruppe zuordnen kann;
- falls Sie Pantoprazol in Kombination mit Antibiotika (zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori) oder bestimmten Schmerz- oder Rheumamitteln einnehmen, sollten Sie "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" nur mit besonderer Vorsicht einnehmen, da sich die Wechselwirkungen zwischen den Arzneimitteln verstärken können. Beachten Sie bitte auch die jeweiligen Gebrauchsinformationen der anderen Arzneimittel.
Ein verringerter Säuregehalt im Magen, wie er auch durch Pantoprazol hervorgerufen wird, erhöht die Anzahl der Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Die Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abgabe von Säure im Magen hemmen, führt zu einem geringgradig erhöhten Risiko an einer Infektion des Magen-Darm-Traktes, wie Salmonellen- und Campylobacter-Enteritis, zu erkranken.
Wenn Sie "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhter Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmässige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.
Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
2.2.a Kinder
Geben Sie Pantoprazol ohne ausdrückliche ärztliche Anweisung nicht an Kinder oder Jugendliche unter 18 Jahren.
2.2.b Ältere Patienten
Bei älteren Menschen ist eine Dosisanpassung in der Regel nicht notwendig.
2.2.c Schwangerschaft
Bevor Sie Pantoprazol in der Schwangerschaft einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt befragen. Dieser muss eine sorgfältige Abwägung des Nutzens und der Risiken vornehmen. Im Tierversuch wurde bei hohen Dosen (5 mg/kg Körpergewicht) eine leichte Schädigung der Leibesfrucht beobachtet. Bisherige - nur begrenzte - Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren haben keine Hinweise für unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene Kind oder auf die Schwangerschaft selbst ergeben.
2.2.d Stillzeit
Da bisher nur unzureichende Erfahrungen in der Stillzeit vorliegen, muss Ihr Arzt entscheiden, ob Sie Pantoprazol einnehmen können, wenn Sie Ihr Kind stillen möchten.
2.2.e Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Normalerweise sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, da von der Einnahme von Pantoprazol keinerlei Effekte auf die Verkehrstüchtigkeit erwartet werden. Durch die Einnahme von Pantoprazol können jedoch gelegentlich Nebenwirkungen auftreten, die das Nervensystem oder die Sehfähigkeit betreffen (siehe Abschnitt 4. Nebenwirkungen) und durch die die Fähigkeit Kraftfahrzeuge zu führen oder Maschinen zu bedienen, eingeschränkt wird.
2.3 Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Pantoprazol beeinflusst werden:
Da Pantoprazol hauptsächlich in der Leber durch bestimmte Enzyme abgebaut wird und diese zusätzlich hemmt, kann Pantoprazol den Abbau anderer Arzneimittel vermindern; klinisch bedeutsame Wechselwirkungen wurden allerdings nicht bekannt.
Einzelne Fälle verstärkter Wirkung von Phenprocoumon und Warfarin (Mittel zur Blutverdünnung) lassen eine regelmäßige Kontrolle der Blutgerinnungswerte zweckmäßig erscheinen.
Die gleichzeitige Anwendung von Pantoprazol und Atazanavir (Mittel zur Behandlung der HIV-Infektion) und Pantoprazol führt zu einer starken Herabsetzung der Blutspiegel von Atazanavir. Daher dürfen Pantoprazol (wie alle Protonenpumpenhemmer) und Atazanavir nicht gleichzeitig angewendet werden.
Aufgrund des verringerten Säuregehaltes im Magen kann die Aufnahme von Ketoconazol und Itraconazol (Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen) genauso wie während der Behandlung mit anderen Säurehemmern, erniedrigt sein.
Pantoprazol kann die Aufnahme von Vitamin B 12 vermindern. Dies sollte bei Patienten/Patientinnen, die niedrige Ausgangsspiegel haben und sich einer Langzeitbehandlung unterziehen müssen, bedacht werden.
Die Aufnahme von Pantoprazol wird durch Alkohol nicht beeinflusst.
Eine gleichzeitige Einnahme von Johanniskraut-haltigen Arzneimitteln könnte eine verminderte Wirksamkeit von Pantoprazol verursachen; entsprechende Beobachtungen sind nicht bekannt.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.
2.4 Woran ist bei Einnahme von "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken?
Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen; bitte beachten Sie die Informationen in Abschnitt 3.1 (Art der Anwendung).
3 Wie ist "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" einzunehmen?
Nehmen Sie "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
3.1 Art und Dauer der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut als Ganzes zusammen mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) vor einer Mahlzeit (die erste Dosis vor dem Frühstück, ggf. die zweite Dosis vor dem Abendessen) ein.
Verhinderung des Wiederauftretens einer durch Rückfluss von Magensaft verursachten Entzündung der Speiseröhre: Die Behandlungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt.
Behandlung von Symptomen, die durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verursacht werden: Die Behandlungsdauer beträgt 4 Wochen. Falls Sie nach Ablauf von 4 Wochen noch keine Besserung der Symptome verspüren, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser muss dann weitergehende Untersuchungen durchführen.
Behandlung und Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren des Zwölffingerdarms: Die Behandlungsdauer beträgt 2 bis 4 Wochen, bei Vorbeugung auch länger entsprechend der Entscheidung Ihres Arztes.
Behandlung und Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren des Magens: Die Behandlungsdauer beträgt 4 bis 8 Wochen, bei Vorbeugung auch länger entsprechend der Entscheidung Ihres Arztes.
Behandlung der Krankheiterscheinungen bei einem sog. Zollinger-Ellison-Syndrom: Die Behandlungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt.
Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori bei Geschwüren des Magens oder Zwölffingerdarms (Eradikationstherapie): Die Dauer der Behandlung beträgt 1 Woche, maximal bis zu 2 Wochen. Um die Entwicklung von Erregern, die gegen die Behandlung unempfindlich sind, zu verhindern, sollte die Behandlungsdauer nicht verringert werden.
Bei Patienten/Patientinnen mit bestehenden Geschwüren kann die Fortsetzung der Behandlung mit Pantoprazol alleine gemäß der oben angegebenen Behandlungsdauer und Dosierung durchgeführt werden.
Wenn Sie nach 2 Wochen dauerhafter Anwendung von rezepfreien Pantoprazol-Präparaten keine Besserung der Beschwerden feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Nehmen Sie Pantoprazol rezepfrei nicht länger als 4 Wochen, ohne Ihren Arzt aufzusuchen.
3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Bei Anwendung rezeptfreier 20 mg-Pantoprazol-Präparate nehmen Erwachsene 1 Tablette täglich. Überschreiten Sie diese empfohlene Tages-Dosis von 20 mg Pantoprazol nicht.
Bei der ärztlich verordneten Behandlung gilt in der Regel:
3.2.a Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
3.2.a.1 Symptomatische Beschwerden in der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft und Entzündung der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft (erosive Refluxösophagitis):
Die empfohlene Dosierung beträgt zur Vorbeugung 20 mg, zur Behandlung je nach Schweregrad 20 bis 40 mg 1-mal täglich.
3.2.a.2 Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori
bei Geschwüren des Magens oder Zwölffingerdarms (Eradikationstherapie): Patienten/Patientinnen mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren aufgrund einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori sollten durch eine geeignete Antibiotikakombination in angemessener Dosierung behandelt werden. Die Auswahl dieses Therapieregimes sollte gemäß der Verträglichkeit beim/bei den Patienten/Patientinnen und therapeutischer Richtlinien durch den Arzt erfolgen.
Die folgenden Kombinationen können angewendet werden:
Pantoprazol 40 mg, Amoxicillin 1 000 mg, Clarithromycin 500 mg jeweils 2-mal täglich.
Pantoprazol 40 mg, Clarithromycin 250 mg, Metronidazol 400 bis 500 mg jeweils 2-mal täglich.
3.2.a.3 Behandlung und Verhinderung des Wiederauftretens von Geschwüren
des Magens und Zwölffingerdarms: Die empfohlene Dosierung beträgt zur Vorbeugung 20 mg, zur Behandlung 40 mg einmal täglich.
3.2.a.4 Behandlung des sogenannten Zollinger-Ellison-Syndroms
Die Dosierung sollte für jeden einzelnen Patienten angepasst werden und unter fachärztlicher Kontrolle so lange fortgesetzt werden, wie es erforderlich ist. Die empfohlene Start-Dosis beträgt 2-mal 40 mg täglich, anschließend wird die Dosis individuell vom Arzt angepasst und kann 80 bis 160 mg täglich betragen.
Bei Dosen von mehr als 80 mg täglich sollte die Dosis in zwei Einzelgaben aufgeteilt werden.
3.2.b Dosierung bei älteren Personen
Bei älteren Patienten/Patientinnen ist in der Regel keine Dosisanpassung notwendig.
3.2.c Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz
Wenn Sie Nierenprobleme, mäßige oder schwere Leberprobleme haben, sollten Sie Pantozol 40 mg nicht zur Eradikation von Helicobacter pylori einnehmen.
Wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, sollten Sie nicht mehr als eine Tablette 20 mg Pantoprazol täglich nehmen.
3.3 Wenn Sie eine größere Menge "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" eingenommen haben, als Sie sollten
Sie sollten auf jeden Fall mit Ihrem Arzt sprechen. Informationen zu den Wirkungen einer Überdosierung beim Menschen liegen für Pantoprazol nicht vor.
3.4 Wenn Sie die Einnahme von "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie gewohnt fort.
3.5 Auswirkungen, wenn die Behandlung mit "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" abgebrochen wird
Setzen Sie das Mittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da sonst der Behandlungserfolg gefährdet wird.
Bei vorzeitigem Abbruch einer Behandlung zur Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori wird außerdem die Entstehung von gegen die Behandlung unempfindlichen Erregern begünstigt (Resistenzentwicklung).
4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
- Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden
4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?
4.1.a Magen-Darm-Trakt
Häufig: Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen
Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen
Selten: Mundtrockenheit
4.1.b Leber
Sehr Selten: Leberentzündung und schwerer Leberschaden mit oder ohne Gelbsucht, mit oder ohne Leberversagen
4.1.c Blut und blutbildende Organe sowie lymphatisches System
Sehr Selten: Absinken von Blutplättchen und weißen Blutkörperchen (Thromzytopenie, Leukopenie).
4.1.d Haut und Bindegewebe
Gelegentlich: Juckreiz, Hautausschlag, Ödeme
Sehr selten: Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit, schwere Hautentzündung (Erythema multiforme), Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse (schwere Hautschädigung)
4.1.e Muskeln und Skelett
Gelegentlich: Knochenbrüche (der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule)
Selten: Gelenkschmerzen
Sehr selten: Muskelschmerzen
4.1.f Niere
Sehr selten: Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
4.1.g Nervensystem/Psyche
Häufig: Kopfschmerzen
Gelegentlich: Schwindel
Sehr selten: Depression
4.1.h Sinnesorgane
Gelegentlich: Störungen der Sehfähigkeit (Verschwommensehen)
4.1.i Überempfindlichkeitsreaktionen:
Sehr selten: Gewebsschwellung im Zunge/Halsbereich (angioneurotisches Ödem), Bronchienverengung (Bronchospasmus), allergischer Schock, allergische Gefäßentzündung
4.1.j Untersuchungen
Sehr selten: Erhöhte Leberwerte und Triglyceride, erhöhte Körpertemperatur
Häufigkeit nicht bekannt: niedrige Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie)
4.2 Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.
Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.
5 Wie ist "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" aufzubewahren?
Lagern Sie "Pantoprazol NYC 40mg Magensaftresistente Tabletten" bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Quelle und Bearbeitungsstand

Information der SCHOLZ Datenbank® auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten

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