Medikamentencheck Arzneimittelinformationen

Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten

Präparat:

Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten

Darreichungsform:

Filmtabletten

Abgabeform:

verschreibungspflichtig

Zuzahlungsbefreite Packungsgrößen:

keine

Aktive Wirkstoffe:

  • Moxonidin
Über Hilfsstoffe, Geruchs-, Geschmacks-, Konservierungs- und Farbstoffe informieren Sie sich bitte in der Gebrauchsinformation oder fragen Sie bei Ihrem Apotheker nach.


Wir machen den Beipackzettel für Sie verständlich: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung und Risiken


Die folgenden Informationen beziehen sich auf den/die arzneilich wirksamen Inhaltsstoff(e). Bitte beachten Sie, dass diese Informationen zu den Wirkstoffen von den Angaben in der Packungsbeilage abweichen können. So werden von den pharmazeutischen Herstellern teilweise unterschiedliche Anwendungsgebiete deklariert.


1 Was ist "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" und wofür wird es angewendet?
1.1 Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?
"Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" enthält den Wirkstoff Moxonidin, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Antihypertonika.
Moxonidin ist ein zentral wirksames Arzneimittel zur Senkung des erhöhten Blutdrucks.
Moxonidin ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.
1.2 Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?
Moxonidin zum Einnehmen gibt es üblicherweise als
- Filmtabletten oder Tabletten enthaltend 0,2 mg, 0,3 mg oder 0,4 mg Moxonidin.
Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.
1.3 Moxonidin wird angewendet zur
- Behandlung leichter bis mittelschwerer Formen des nicht-organbedingten Bluthochdrucks (essenzielle Hypertonie).
2 Was müssen Sie vor der Einnahme von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" beachten?
2.1 "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Moxonidin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn bei Ihnen eine bestimmte Herzrhythmusstörung, das sogenannte Syndrom des kranken Sinusknotens vorliegt oder die Erregungsleitung im Herzen zwischen Sinusknoten und Herzvorhof gestört ist (sinuatrialer Block),
- wenn bei Ihnen die Herzschlagfolge in Ruhe stark verlangsamt ist (unter 50 Schläge pro Minute),
- wenn Sie unter einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden,
- wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bestimmte Gewebsschwellungen im Bereich der Haut und Schleimhäute (angioneurotisches Ödem) aufgetreten sind,
- wenn bei Ihnen höhergradige Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern (AV-Block 2. oder 3. Grades) vorliegen,
- wenn Sie unter nicht kontrollierbaren Störungen der Herzschlagfolge leiden (maligne Arrhythmien),
- wenn Sie an einer Herzmuskelschwäche leiden,
- wenn Sie an einer schweren Durchblutungsstörung des Herzmuskels leiden bzw. dadurch Beschwerden wie Brustenge verspüren (instabile Angina Pectoris),
- wenn bei Ihnen eine schwere Lebererkrankung vorliegt.
Aufgrund fehlender Therapieerfahrung sollte Moxonidin in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:
- wenn Sie an Durchblutungsstörungen der Beine leiden, die sich in Schmerzen bei Bewegung äußern (claudicatio intermittens),
- wenn Sie an Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom) leiden,
- wenn Sie an Schüttellähmung (Morbus Parkinson) leiden,
- wenn Sie an Epilepsie leiden,
- wenn Sie an einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom) leiden,
- wenn Sie unter Depressionen leiden,
- in der Schwangerschaft oder Stillzeit,
- bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren (siehe Abschnitt "Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren").
2.2 Besondere Vorsicht bei der Einnahme von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" ist erforderlich
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" einnehmen,
- wenn Sie unter einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung leiden. Hier ist eine engmaschige Kontrolle der blutdrucksenkenden Wirkung von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" insbesondere zu Beginn der Behandlung notwendig. Des Weiteren ist eine sorgfältige Dosiseinstellung notwendig.
- wenn Sie gleichzeitig einen Beta-Rezeptorenblocker einnehmen. In diesem Fall muss beim Absetzen zunächst der Beta-Rezeptorenblocker abgesetzt werden und erst nach einigen Tagen "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten", um einen überschießenden Blutdruckanstieg zu vermeiden.
- wenn Sie unter Durchblutungsstörungen des Gehirns leiden.
- bei einem erst kurze Zeit zurückliegenden Herzinfarkt.
- wenn Sie unter Durchblutungsstörungen der Extremitäten leiden.
- wenn Sie unter einer mittelschweren Herzmuskelschwäche leiden.
Sie sollten "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" nicht abrupt absetzen. Auf Anweisung des Arztes sollte ein langsames Ausschleichen über einen Zeitraum von zwei Wochen erfolgen.
Hinweis zu sonstigen Bestandteilen: Arzneimittel zum Einnehmen können verschiedene Zuckerarten enthalten. Bitte nehmen Sie diese daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
2.2.a Kinder
"Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung in dieser Altersgruppe vorliegen.
2.2.b Ältere Patienten
Bei älteren Patienten muss die Dosis von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" nicht reduziert werden.
2.2.c Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker.
Angesichts unzureichender Daten bei der Anwendung von Moxonidin bei schwangeren Frauen darf "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" in der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt eingenommen werden.
2.2.d Stillzeit
Da der Wirkstoff Moxonidin in die Muttermilch übertritt, sollte "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" in der Stillzeit nicht eingenommen werden. Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker.
2.2.e Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen durchgeführt. Es wurde jedoch über Benommenheit und Schwindel berichtet. Dies sollten Sie beim Durchführen dieser Tätigkeiten beachten.
2.3 Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Andere Antihypertensiva (blutdrucksenkende Arzneimittel): Verstärkte blutdrucksenkende Wirkung.
- Arzneimittel zur Dämpfung von Angst- und Spannungszuständen (Tranquilizer), Schlaf- und Beruhigungsmittel: Verstärkte Wirkung dieser Arzneimittel.
- Trizyklische Antidepressiva (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): Verstärkte Wirkung dieser Arzneimittel.
- Benzodiazepine (bestimmte Arzneimittel zur Beruhigung und/oder Schlafförderung): Verstärkte Wirkung dieser Arzneimittel.
- Lorazepam (ein Benzodiazepin zur Beruhigung): Leicht verminderte Leistungsfähigkeit des Gehirns.
Moxonidin, der Wirkstoff von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten", wird über die Niere durch einen aktiven Ausscheidungsmechanismus (tubuläre Sekretion) ausgeschieden. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, die genauso ausgeschieden werden, können nicht ausgeschlossen werden. Als Beispiele sind zu nennen: Herzwirksame Digitalisglykoside, Insulin, Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung bei Diabetes mellitus), Nitrate (Arzneimittel zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit), Arzneimittel zur Behandlung von Rheuma, Arzneimittel zur Senkung der Blutfettwerte, Allopurinol, Probenecid, Colchicin (Arzneimittel zur Behandlung einer Gicht), Arzneimittel gegen Magen-Darm-Geschwüre, Schilddrüsenextrakte.
Tolazolin (gefäßerweiterndes Arzneimittel) kann -Dosisabhängig die Wirkung von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" abschwächen.
2.4 Woran ist bei Einnahme von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken?
"Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" kann die Wirkung von Alkohol verstärken.
3 Wie ist "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" einzunehmen?
Nehmen Sie "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
3.1 Art und Dauer der Anwendung
Nehmen Sie "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" vor, während oder nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) ein.
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.
3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
3.2.a Erwachsene
Die Behandlung muss mit 0,2 mg Moxonidin morgens begonnen werden. Ist die therapeutische Wirkung unzureichend, kann die Dosierung nach einem 3-Wochen-Intervall auf 0,4 mg erhöht und kann als Einzel-Dosis oder aufgeteilt in 2 Dosen (morgens und abends) eingenommen werden.
Bei unzureichendem Ansprechen nach weiterer 3-wöchiger Behandlung kann die Dosierung auf maximal 0,6 mg erhöht werden, wobei die Einnahme aufzuteilen ist in 2 Dosen (morgens und abends).
Eine Einzel-Dosis von 0,4 mg Moxonidin und eine Tages-Dosis von 0,6 mg dürfen nicht überschritten werden.
3.2.b Ältere Patienten
Sofern die Nierenfunktion nicht eingeschränkt ist, gilt für die Dosierung dieselbe Empfehlung wie bei Erwachsenen.
3.2.c Nierenfunktionsstörungen
Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion: Maximale Einzel-Dosis: 0,2 mg Moxonidin. Maximale Tagesgesamt-Dosis: 0,4 mg Moxonidin.
Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion sollten "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" nicht einnehmen.
3.2.d Leberfunktionsstörungen
Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Einschränkung der Leberfunktion: Es gelten dieselben Dosierungsempfehlungen wie bei Erwachsenen.
Patienten mit schweren Lebererkrankungen dürfen "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" nicht einnehmen.
Diese Angaben beziehen sich auf die Wirkstärken gemäß Kapitel 1.2.
3.3 Wenn Sie eine größere Menge "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" eingenommen haben, als Sie sollten
Zeichen einer Überdosierung bei Kleinkindern können sein: Sedierung, Pupillenverengung, Blutdruckabfall, Atemnot, Koma.
Zeichen einer Überdosierung bei Erwachsenen können sein: Dämpfung, Blutdrucksenkung, Blutdruckabfall beim Lagewechsel, starke Verlangsamung der Herzschlagfolge, Mundtrockenheit. In seltenen Fällen können Erbrechen und paradoxer Blutdruckanstieg auftreten.
Bei schwerer Überdosierung kann es auch zu Bewusstseinsstörungen sowie schweren Atembeschwerden kommen.
Bei einer Überdosierung sollten Sie Ihren Arzt informieren. Dieser kann dann geeignete Schritte wie z.B. kreislaufstabilisierende Maßnahmen einleiten.
3.4 Wenn Sie die Einnahme von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie wie gewohnt mit der Einnahme fort.
3.5 Auswirkungen, wenn die Behandlung mit "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" abgebrochen wird
Die Behandlung sollte nicht abrupt abgesetzt werden. Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme von "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" nicht selbstständig ohne die ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes. "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" sollte dann schrittweise ausschleichend über einen Zeitraum von zwei Wochen abgesetzt werden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
- Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden
4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?
Besonders zu Beginn der Behandlung wurde sehr häufig über Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwächegefühl und Schwindel berichtet. Häufigkeit und Intensität nehmen nach wiederholter Anwendung in der Regel ab.
4.1.a Endokrine Erkrankungen
Gelegentlich: Vergrößerung der männlichen Brustdrüse, Impotenz und Verlust des Geschlechtstriebes.
4.1.b Psychiatrische Erkrankungen
4.1.b.1 Häufig
Gestörte Denkprozesse.
4.1.b.2 Gelegentlich
Depressionen, Angstgefühle.
4.1.c Erkrankungen des Nervensystems
4.1.c.1 Sehr häufig
Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit.
4.1.c.2 Häufig
Schlafstörungen.
4.1.c.3 Gelegentlich
Dämpfung.
4.1.d Augenerkrankungen
Gelegentlich: trockener Juckreiz oder Brennen der Augen.
4.1.e Gefäßerkrankungen
4.1.e.1 Häufig
Gefäßerweiterung.
4.1.e.2 Gelegentlich
Erniedrigter Blutdruck, Blutdruckabfall beim Lagewechsel, Empfindungsstörungen (Kribbeln) in den Armen oder Beinen, Gefäßkrämpfe im Bereich der Zehen und Finger (Raynaud-Syndrom), periphere Durchblutungsstörungen.
4.1.f Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Häufig: Übelkeit, Verstopfung und andere Magen-Darm-Beschwerden.
4.1.g Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten: Reaktionen der Leber (Leberentzündung, Gallestauung (Cholestase)).
4.1.h Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen.
4.1.i Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Gelegentlich: Harnverhalt oder unfreiwilliger Harnverlust.
4.1.j Andere mögliche Nebenwirkungen
4.1.j.1 Sehr häufig
Mundtrockenheit.
4.1.j.2 Häufig
Schwächegefühl.
4.1.j.3 Gelegentlich
Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme) an verschiedenen Körperstellen, Schwächegefühl in den Beinen, Gewebsschwellungen im Bereich der Haut und Schleimhäute (Angioödem), kurz dauernder Bewusstseinsverlust, verminderte Flüssigkeitsausscheidung, Appetitlosigkeit, Schmerzen in der Ohrspeicheldrüse.
4.2 Welche Maßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.
Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.
Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5 Wie ist "Moxonidin Hexal 0,2mg Filmtabletten" aufzubewahren?
Lagern Sie Arzneimittel bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf, so weit der Hersteller keine anderen Angaben macht.
Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Beachten Sie bitte ggf. den Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch!
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Quelle und Bearbeitungsstand

Information der SCHOLZ Datenbank® auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten

Copyright by ePrax AG, München; August 2014 - November 2014


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