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Cosopt Augentropfen

Präparat:

Cosopt Augentropfen

Darreichungsform:

Augentropfen

Abgabeform:

verschreibungspflichtig

Zuzahlungsbefreite Packungsgrößen:

keine

Aktive Wirkstoffe:

  • Dorzolamid (HCl)
  • Timolol (maleat)
Über Hilfsstoffe, Geruchs-, Geschmacks-, Konservierungs- und Farbstoffe informieren Sie sich bitte in der Gebrauchsinformation oder fragen Sie bei Ihrem Apotheker nach.


Wir machen den Beipackzettel für Sie verständlich: Informationen zu Nebenwirkungen, Dosierung und Risiken


Die folgenden Informationen beziehen sich auf den/die arzneilich wirksamen Inhaltsstoff(e). Bitte beachten Sie, dass diese Informationen zu den Wirkstoffen von den Angaben in der Packungsbeilage abweichen können. So werden von den pharmazeutischen Herstellern teilweise unterschiedliche Anwendungsgebiete deklariert.


1 Was ist "Cosopt Augentropfen" und wofür wird es angewendet?
1.1 Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?
"Cosopt Augentropfen" enthält die Wirkstoffkombination Dorzolamid und Timolol, Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Glaukommittel.
Dorzolamid ist ein Carboanhydrasehemmer. Timolol ist ein Betablocker zur Anwendung am Auge. Beide Wirkstoffe senken den erhöhten Augeninnendruck, jedoch auf unterschiedliche Weise.
Ein Glaukom, auch Grüner Star genannt, ist eine Erkrankung des Sehnervs; verantwortlich hierfür sind insbesondere der erhöhte Augeninnendruck sowie eine schlechtere Durchblutung der Netzhaut und Versorgung des Sehnervs. Diese Erkrankung kann zu einem fortschreitenden Verlust der Sehfähigkeit führen. Eine Behandlung hat zum Ziel, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.
Dorzolamid wird üblicherweise in Salzform als Dorzolamidhydrochlorid angewendet.
Timolol wird üblicherweise in Salzform als Timololmaleat angewendet.
Dorzolamid und Timolol sind verschreibungspflichtig und dürfen nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.
1.2 Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?
Die Wirkstoffkombination Dorzolamid und Timolol gibt es als:
Augentropfen enthaltend 20 mg Dorzolamid (als Hydrochlorid) und 5 mg Timolol (als Maleat) in 1 ml.
Ihr Arzt legt fest, ob diese Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.
1.3 Die Wirkstoffkombination Dorzolamid und Timolol wird angewendet
zur Senkung des erhöhten Augeninnendrucks und zur Glaukombehandlung (Offenwinkelglaukom, Pseudoexfoliationsglaukom).
"Cosopt Augentropfen" wird zur Behandlung des erhöhten Augeninnendrucks bei Glaukom verordnet, wenn Betablocker-Augentropfen allein nicht ausreichen.
2 Was müssen Sie vor der Anwendung von "Cosopt Augentropfen" beachten?
2.1 "Cosopt Augentropfen" darf nicht angewendet werden,
wenn:
- Sie überempfindlich (allergisch) gegen Dorzolamidhydrochlorid, Timololmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile von "Dorzolamid+Timolol AuTr" sind,
- Sie eine Atemwegserkrankung wie Asthma haben oder früher Asthma hatten oder an einer schweren chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung leiden,
- Sie bestimmte Herzprobleme haben,
- Sie schwerwiegende Nierenprobleme oder eine Störung des Blut-pH-Wertes (Säure-Basen-Gleichgewicht) haben.
Wenn Sie glauben, dass etwas davon auf Sie zutrifft, dürfen Sie "Cosopt Augentropfen" nicht anwenden, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben.
2.2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von "Cosopt Augentropfen" ist erforderlich
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Behandlung mit "Cosopt Augentropfen", wenn:
- Sie in der Vergangenheit eine Herzerkrankung hatten. Ihr Arzt möchte vielleicht während der Anwendung von "Cosopt Augentropfen" Ihre Pulsfrequenz und andere Anzeichen dieser Erkrankung überwachen.
- Sie Leberprobleme haben oder in der Vergangenheit hatten.
- Sie an Muskelschwäche leiden oder bei Ihnen eine Myasthenia gravis diagnostiziert wurde.
- Sie Asthma oder andere Lungenprobleme, Prinzmetal-Angina (Brustschmerzen im Ruhezustand), andere Herzprobleme, Kreislaufprobleme, niedrigen Blutdruck, Diabetes oder niedrigen Blutzucker, Schilddrüsenerkrankungen sowie Allergien auf Arzneimittel haben oder in der Vergangenheit hatten.
- Sie Kontaktlinsen tragen.
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn:
- eine Augeninfektion oder eine Augenverletzung auftritt, eine Augenoperation bevorsteht, andere Reaktionen auftreten oder sich die Symptome verschlechtern.
- eine Bindehautentzündung (Rötung und Reizung des Auges/der Augen), Schwellung der Augen oder Augenlider, Hautausschlag oder Juckreiz im oder um das Auge herum auftreten. Diese Symptome können auf eine allergische Reaktion zurückzuführen oder auch eine Nebenwirkung von "Cosopt Augentropfen" sein.
Informieren Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt) Ihren Arzt bzw. Zahnarzt über die Behandlung mit "Cosopt Augentropfen", da bei einer Narkose ein plötzlicher Blutdruckabfall auftreten kann.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken: Die Anwendung von "Cosopt Augentropfen" kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels "Cosopt Augentropfen" zu Dopingzwecken kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile: Augentropfen enthalten üblicherweise Konservierungsmittel. Konservierungsmittel können in weichen Kontaktlinsen abgelagert werden und diese möglicherweise verfärben. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, befragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
Kontaktlinsen müssen Sie vor der Anwendung entfernen und dürfen diese frühestens 15 Minuten nach der Anwendung wieder einsetzen.
Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann Reizungen am Auge hervorrufen.
2.2.a Kinder
Zur Anwendung von "Cosopt Augentropfen" bei Säuglingen und Kindern sind begrenzte Erfahrungen vorhanden.
2.2.b Ältere Patienten
In Untersuchungen mit "Cosopt Augentropfen" war die Wirkung von "Cosopt Augentropfen" bei älteren und jüngeren Patienten vergleichbar.
2.2.c Schwangerschaft
Sie sollten dieses Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft anwenden. Informieren und fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
2.2.d Stillzeit
Wenn eine Behandlung mit diesem Arzneimittel erforderlich ist, wird nicht empfohlen Ihr Kind zu stillen. Informieren und fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen.
2.2.e Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Studien zu Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen wurden nicht durchgeführt. Mögliche mit diesem Arzneimittel verbundene Nebenwirkungen wie Schwindel und z.B. verschwommenes Sehen durch eingetropfte Flüssigkeit können bei Ihnen die Fahrtüchtigkeit und/oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, so lange Sie sich unwohl fühlen oder unscharf sehen.
2.3 Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Dies ist besonders wichtig, wenn eine der folgenden Angaben auf Sie zutrifft:
- Sie nehmen Antihypertonika ein, die zur Senkung eines hohen Blutdrucks angewendet werden, oder Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen wie z.B. Kalziumkanalblocker, Catecholamin-entleerende Mittel, Betablocker, Clonidin oder Digoxin.
- Sie nehmen Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlages ein wie z.B. Amiodaron, Chinidin oder Digoxin.
- Sie verwenden weitere Augentropfen, die einen Betablocker enthalten.
- Sie wenden einen weiteren Carboanhydrasehemmer wie z.B. Acetazolamid an. Dabei kann es sich um Arzneimittel zum Schlucken, Augentropfen oder ein in einer anderen Weise anzuwendendes Arzneimittel handeln.
- Sie nehmen Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen oder anderer Erkrankungen ein.
- Sie nehmen ein Parasympathomimetikum ein, das Ihnen zur besseren Urinausscheidung verschrieben worden sein könnte. Parasympathomimetika gehören auch zu einer Art von Arzneimitteln, die manchmal zur Normalisierung von Darmbewegungen verwendet werden.
- Sie nehmen Betäubungsmittel, wie z.B. Morphium, die zur Behandlung mäßiger bis starker Schmerzen angewendet werden, oder hohe Dosen Acetylsalicylsäure ein. Obwohl keine Hinweise dafür vorliegen, dass Dorzolamidhydrochlorid mit Acetylsalicylsäure Wechselwirkungen eingeht, ist von einigen anderen mit Dorzolamidhydrochlorid verwandten, oral einzunehmenden Arzneimitteln bekannt, dass sie mit Acetylsalicylsäure wechselwirken.
- Sie nehmen Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes oder hohem Blutzucker ein.
- Sie nehmen Epinephrin (Adrenalin) ein.
- Sie nehmen eine bestimmte Klasse der Antibiotika (Sulfonamide) ein.
2.4 Woran ist bei Anwendung von "Cosopt Augentropfen" zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken?
Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.
3 Wie ist "Cosopt Augentropfen" anzuwenden?
Wenden Sie "Cosopt Augentropfen" immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
3.1 Art und Dauer der Anwendung
Zum Einträufeln in den Bindehautsack jedes betroffenen Auges.
Berühren Sie mit der Tropferspitze des Behältnisses nicht Ihre Augen oder die Umgebung der Augen. Es kann sonst zu Verunreinigungen mit Bakterien kommen, was zu einer Augeninfektion mit anschließender schwerwiegender Schädigung des Auges bis hin zum Verlust des Sehvermögens führen könnte. Um eine Verunreinigung zu vermeiden, waschen Sie Ihre Hände vor Anwendung dieses Arzneimittels und vermeiden Sie einen Kontakt der Spitze mit jeglicher Oberfläche. Wenn Sie glauben, dass Ihr Arzneimittel verunreinigt ist oder Sie eine Augeninfektion entwickeln, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bezüglich des weiteren Gebrauchs der Flasche.
Wenn Sie "Cosopt Augentropfen" mit anderen Augentropfen anwenden, sollten die Tropfen in einem zeitlichen Abstand von mindestens 10 Minuten eingeträufelt werden.
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.
3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
2-mal täglich 1 Tropfen in jedes betroffene Auge, z.B. morgens und abends.
3.3 Wenn Sie eine größere Menge "Cosopt Augentropfen" angewendet haben, als Sie sollten
Es ist wichtig, dass Sie sich an die von Ihrem Arzt verschriebene Dosierung halten. Wenn Sie zu viele Tropfen in Ihr Auge einbringen oder etwas vom Inhalt der Flasche schlucken, können Sie sich unwohl fühlen, es kann Ihnen z.B. schwindelig werden, Schwierigkeiten beim Atmen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Müdigkeit können auftreten oder Sie können bemerken, dass Ihr Herzschlag langsamer wird als gewöhnlich. Wenn Sie eine der oben stehenden Wirkungen bemerken, sollten Sie sofort ärztlichen Rat einholen.
3.4 Wenn Sie die Anwendung von "Cosopt Augentropfen" vergessen haben
Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel nach Vorschrift Ihres Arztes anwenden. Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie diese schnellstmöglich nach. Ist es jedoch fast an der Zeit für die nächste Anwendung, lassen Sie die vergessene Dosis aus und kehren Sie zu Ihrem regelmäßigen Dosierungsschema zurück. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
3.5 Auswirkungen, wenn die Behandlung mit "Cosopt Augentropfen" abgebrochen wird
Wenn Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel abbrechen wollen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt.
4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann "Cosopt Augentropfen" Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
- Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden
4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?
4.1.a Mögliche Nebenwirkungen der Kombination Dorzolamid und Timolol
4.1.a.1 Sehr häufig
Brennen und Stechen in den Augen, bitterer Geschmack nach Einbringen der Augentropfen.
4.1.a.2 Häufig
Kopfschmerzen, Rötung in oder um die Augen, Verschwommensehen, Tränen oder Jucken der Augen und Wirkungen auf der Oberfläche des Auges, Augenlidentzündung, Augenreizung, z.B. trockene Augen, Nasennebenhöhlenentzündung, Übelkeit, Schwäche/Müdigkeit.
Gelegentlich
Schwindel, Depressionen, Entzündung der Regenbogenhaut und des Strahlenkörpers, Sehstörungen einschließlich Veränderungen der Brechkraft (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens einer Miotikatherapie), verlangsamter oder unregelmäßiger Herzschlag, plötzlicher Bewusstseinsverlust, Dyspnoe (Kurzatmigkeit), Verdauungsstörungen, Entwicklung von Nierensteinen.
4.1.a.3 Selten
Gefühl von Taubheit/Prickeln, Insomnie (Schlaflosigkeit), Albträume, Verminderung des Sexualtriebs, Schlaganfall (Apoplexie), Reizungen des Auges/der Augen einschließlich Krustenbildung an den Augenlidern und Augenschmerzen, Schwellungen und/oder Reizungen in und um die Augen, erniedrigter Augeninnendruck, Aderhautabhebung, die von Sehstörungen begleitet sein kann (nach Augenoperationen), Ohrgeräusche, niedriger Blutdruck, Schmerzen im Brustbereich, Herzklopfen (schneller oder starker Herzschlag), Herzinsuffizienz, Herzstillstand, Raynaud-Syndrom (bläuliche Hände und Füße), geschwollene oder kalte Hände und Füße sowie Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen, Ödeme, Schnupfen und Atemschwierigkeiten wie z.B. Kurzatmigkeit/Atemlosigkeit und seltener pfeifende Atemgeräusche, Husten und Nasenbluten, Mundtrockenheit, (juckender) Hautausschlag, Haarausfall, Schuppenflechte oder Verschlechterung einer Schuppenflechte, Peyronie-Krankheit (welche eine Krümmung des Penis verursachen kann), allergische Reaktionen wie z.B. Hautausschlag, Quaddeln, Juckreiz, in seltenen Fällen Schwellung der Lippen, Augen und des Mundes, selten pfeifende Atemgeräusche.
4.1.b Nebenwirkungen der einzelnen Wirkstoffe
4.1.b.1 Häufig
Herabgesetzte Sensibilität des Auges/der Augen.
4.1.b.2 Selten
Ausschlag im Gesicht, Gelenkschmerzen, Muskelerkrankung, Fieber (systemischer Lupus erythematodes), Gedächtnisverlust, Muskelschwäche/Verschlechterung einer Myasthenia gravis, vorübergehende Kurzsichtigkeit, die bei Behandlungsende reversibel sein kann, Herabhängen des Augenlids, Doppeltsehen, Schlaganfall (zerebrale Ischämie), Beinkrämpfe und/oder Beinschmerzen beim Gehen ("Schaufensterkrankheit", Claudicatio), Reizung im Rachenbereich, Durchfall.
Wenn eine dieser Nebenwirkungen auftritt oder wenn andere ungewöhnliche Symptome oder Empfindungen auftreten, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, insbesondere wenn bei Anwendung von "Cosopt Augentropfen" nach Augenoperationen Sehstörungen auftreten.
4.2 Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.
Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.
5 Wie ist "Cosopt Augentropfen" aufzubewahren?
Lagern Sie "Cosopt Augentropfen" bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Sie können "Cosopt Augentropfen" noch 28 Tage nach Anbruch der Flasche verwenden.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.
Quelle und Bearbeitungsstand

Information der SCHOLZ Datenbank® auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten

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