Der Zahnarzt kann eine Zahnfleischentzündung meistens schon auf den ersten Blick erkennen
Wenn sich eine Zahnfleischentzündung nicht bessert, sollte spätestens nach einer Woche der Zahnarzt um Rat gefragt werden. Er untersucht die Zähne und das Zahnfleisch. Dabei kann er eine Zahnfleischentzündung bereits mit dem bloßen Auge anhand der Symptome feststellen (siehe Kapitel Symptome).
Zusätzlich misst der Arzt mit einer feinen Sonde, wie tief der Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch ist. Normalerweise sollte er nicht tiefer als zwei oder drei Millimeter sein. Kommt die Sonde wesentlich weiter, sind meistens schon Zahnfleischtaschen entstanden – ein Hinweis auf eine Parodontitis, die entsprechend behandelt werden muss. Die Untersuchung tut nicht weh und gehört auch bei gesetzlich Versicherten zur Vorsorge.
Eventuell sind ergänzende Untersuchungen sinnvoll, zum Beispiel Röntgenuntersuchungen des Kiefers. Ein Speicheltest kann Aufschluss darüber geben, ob die Zusammensetzung und die Fließrate des Speichels eine Zahnfleischentzündung begünstigt.
Eine Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt sollte mindestens zweimal, in der Nachsorgephase einer Parodontitisbehandlung bis zu vier- oder sechsmal im Jahr stattfinden. Außerdem ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung empfehlenswert (siehe Kapitel Therapie).
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13.09.2005, aktualisiert am 13.09.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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