Mithilfe eines Sehtests lässt sich die Sehstärke der Augen bestimmen. Eine solche Untersuchung kann beim Augenarzt oder Optiker stattfinden. Dabei müssen die Betroffenen mit jeweils einem Auge unterschiedlich große Buchstaben oder Zeichen erkennen und beschreiben. Die Testergebnisse können je nach Tageszeit, Beleuchtung und individuellem Wohlbefinden unterschiedlich ausfallen.
Demzufolge ist gerade für die endgültige Festlegung der benötigten Stärke von Brillengläsern oder Kontaktlinsen das subjektive Sehempfinden wichtig. Kopfschmerzen durch unpassende Gläser oder Linsen können im Vorhinein vermieden werden, wenn dies bei der Auswahl ausreichend berücksichtigt wird.
Bei einem Sehtest wird untersucht, wie gut eine Person in die Weite (Fernvisus) und in die Nähe (Nahvisus) sehen kann. Zunächst wird bei abgedecktem linkem Auge das rechte Auge einmal ohne und einmal mit korrigierendem Glas geprüft. Anschließend wird nach demselben Schema das andere Auge getestet. Wichtig dabei ist die Berücksichtigung der latenten Weitsichtigkeit. Deshalb wird gerade bei jüngeren Weitsichtigen die Sehstärkenbestimmung am besten unter Ausschaltung des Ziliarmuskels durch die Gabe von Augentropfen (Zykloplegie) durchgeführt.
Bei der Refraktionsbestimmung, die zur Ermittlung der benötigten Brillenstärke dient, kommen immer zwei Verfahren zum Einsatz:
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13.09.2005, aktualisiert am 06.08.2010
Bildnachweis: W&B/Martina Ibelherr
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