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Wechseljahre:
Wissenswertes

Wechseljahrsbeschwerden kann man nur bedingt vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise mit Entspannung, Bewegung und ausgewogener Ernährung tragen zum Wohlbefinden bei


Fahrrad statt Sofa: Bewegung hält fit

Es gibt einfache Rezepte, die sich (nicht nur) in den Wechseljahren positiv auf das körperliche und seelische Befinden auswirken:

  • für viel Bewegung sorgen
  • ausgewogen essen
  • das Normalgewicht erreichen und halten
  • auf Alkohol und Nikotin verzichten
  • ausreichend lange Schlafenszeiten einplanen 

Wer Übergewicht vermeidet, sportlich aktiv ist und auf Alkohol und Nikotin verzichtet, senkt gleichzeitig sein Brustkrebs-Risiko.

Wider die Zeichen der Zeit: Die Veränderungen von Haut und Haaren während der Wechseljahre lassen sich durch eine besonders gründliche Pflege verlangsamen oder teilweise sogar kompensieren. Benutzt werden sollten milde rückfettende Waschlotionen sowie feuchtigkeits- und fetthaltige Cremes, die zum individuellen Hauttyp passen. Viel frische Luft, Saunabesuche und sanfte Bürstenmassagen können ebenso für ein gutes Hautbild sorgen.



Brille und Hut schützen vor schädlichen UV-Strahlen

Noch mehr Sonnenschutz: Mit zunehmendem Alter bildet die Haut weniger Hautfarbstoff Melanin, der für die Hautbräune sorgt und einem Sonnenbrand entgegen wirkt. Außerdem begünstigt Sonneneinstrahlung die Bildung von Altersflecken. Frauen in und nach den Wechseljahren sollten deshalb ihre Haut besonders gut vor einem Zuviel an Sonne schützen. Dazu empfehlen sich sonnendichte Kleidung, die Verwendung von Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille.

Ausreichend trinken: Besonders während der Wechseljahre sollten Frauen noch mehr darauf achten, ausreichende Mengen Flüssigkeit zu sich zu nehmen, nicht zuletzt, damit die Haut nicht austrocknet. Zwei bis drei Liter jeden Tag werden empfohlen, am besten in Form von Mineralwasser, Früchtetee oder Saftschorlen. Wer chronisch krank ist, zum Beispiel eine Nieren- oder Herzkrankheit hat, fragt am besten den Arzt, welche Trinkmenge geeignet ist.

Entspannt der neuen Zeit entgegen: Viele der Beschwerden im Zuge der hormonellen Umstellung bessern sich deutlich, wenn Stress abgebaut und gezielt für Entspannung gesorgt wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Jeder muss selbst herausfinden, welche Methode ihm am besten hilft. In Frage kommen unter anderem Atemtherapie, autogenes Training oder auch Muskelentspannungstraining nach Jacobson. Wer es exotischer mag, kann auch durch Yoga und Meditation zur Entspannung finden.



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www.apotheken-umschau.de; 15.10.2008, aktualisiert am 25.07.2011
Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Thinkstock LLC, PhotoDisc/ RYF

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