Die „Pille danach“ ist je nach Präparat bis zu 72 oder 120 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr wirksam. Je früher sie eingenommen wird, desto wirksamer ist die damit erreichbare Notfallverhütung (Notfallkontrazeption). Falls eine Eizelle befruchtet wurde, kann sie sich nicht in der Gebärmutter einnisten. Hauptnebenwirkungen der „Pille danach“ sind Übelkeit, Erbrechen und eine Störung des Menstruationszyklus. Die „normale“ Pille kann danach wie bisher weiter eingenommen werden.
Ist es bereits zu spät für eine „Pille danach“, kann – vom 4. bis zum 6. Tag – eine Spirale eingesetzt werden. Auch sie verhindert, dass sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet.
Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss
Unsere Experten aus der Sprechstunde "Frauengesundheit" beantworten Fragen zu Themen wie Zyklus, Hormone & Co. und Unterleibprobleme, die Frauen betreffen und interessieren.
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25.06.2007, aktualisiert am 02.09.2011
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