Vorteile: Diese Methode gilt mit einem Pearl-Index von 0,72 bis 0,9 als relativ sicher. Das Verhütungspflaster empfiehlt sich besonders für Frauen, die häufig unter Erbrechen und Durchfall leiden – was die Wirkung der Pille beeinträchtigen würde. Das Pflaster muss nur einmal pro Woche erneuert werden, die Pille dagegen müssen Frauen täglich einnehmen.
Nachteile: Besonders Hautreizungen treten öfter auf. Bei einem Körpergewicht von mehr als 90 Kilogramm lässt die Verlässlichkeit dieser Methode nach, empfiehlt sich also eher nicht.
Die Hormone beeinflussen den natürlichen Zyklus der Frau und können Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen. Mehr dazu im Kapitel "Pille". Es ist sehr wichtig, im Gespräch mit dem Arzt zu klären, ob das Verhütungspflaster das individuell geeignete Verhütungsmittel ist, welche Nebenwirkungen auftreten können und ob womöglich bestimmte Krankheiten oder Risiken gegen die Einnahme sprechen
Um Hautrötungen zu vermeiden, sollten Frauen das Pflaster abwechselnd an verschiedenen Stellen des Körpers auftragen.
Kosten: Pro Monat zahlt man etwa 15 Euro. Das Pflaster bleibt auch im Schwimmbad oder in der Sauna verlässlich haften.