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Verhütungsmittel:
Kondom

Präservative schützen beim Geschlechtsverkehr vor ansteckenden Krankheiten


Kondome

Ein Kondom besteht aus einer hauchdünnen Latex-Hülle. Es wird über den Penis gestülpt und verhindert so, dass Sperma in die Scheide gelangt. Kondome schützen als einziges Mittel vor diversen Geschlechtskrankheiten, zum Beispiel Aids oder Syphilis.

Vorteile: Kondome sind einfach anzuwenden und überall erhältlich. Zudem besteht bei dieser Verhütungsmethode kein Einfluss von Hormonen. Präservative eignen sich daher für Frauen, die nicht die Pille nehmen möchten. Zudem bieten Kondome einen zusätzlichen Schutz, wenn die Wirkung der Pille, zum Beispiel bei Einnahme von Antibiotika, abgeschwächt wird.


Nachteile: Die Sicherheit der Methode hängt vom Benutzer ab. Aufgrund möglicher Anwendungsfehler variiert der Pearl-Index zwischen 2 und 12. Manche Paare empfinden es als störend, das Liebesspiel zu unterbrechen.

Kondome aus Automaten können, auch vor Ablaufen des Haltbarkeitsdatums, brüchig werden, da sie oft hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Beim Kauf ist zudem auf die CE-Kennzeichnung zu achten.

Kosten:
Ein Kondom kostet 0,50 bis 1 Euro. Bei Latexallergien eignen sich Polyurethan-Kondome (etwa 5 Euro pro Stück).



Baby und Familie / GesundheitPro; 24.04.2009, aktualisiert am 26.06.2010
Bildnachweis: W&B/Brigitte Sporrer

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