Verhütungsmittel:
Die Portiokappe

Ähnlich wie ein Diaphragma wird die Verhütungskappe vor dem Geschlechtsverkehr über den Muttermund gestülpt

Eine Portiokappe bedeckt den Muttermund und verhindert so, dass Samenzellen in die Gebärmutter gelangen. Dafür muss die kleine Kappe kurz vor dem Geschlechtsverkehr tief in die Scheide eingeführt werden. Diese Methode ist ziemlich unsicher.

Etwas sicherer wird die Portiokappe, auch als Verhütungskappe bezeichnet, durch ein Spermizid. Diese Spermien-abtötenden Substanzen gibt es zum Beispiel als Creme oder Gel. Sie werden über die Kappe geschmiert. Vor der ersten Anwendung muss ein Frauenarzt die Portiokappe anpassen.

 

Vorteile: Der Hormonhaushalt der Frau bleibt unbeeinflusst. Die Methode setzen Frauen nur bei Bedarf ein.

Nachteile: Eine Portiokappe verhütet nicht sicher. Sitzt diese nicht exakt, können Spermien in den Muttermund gelangen. Sie muss kurz vor dem Sex in die Scheide eingebracht werden und dort auch mindestens acht Stunden nach dem Verkehr bleiben.

Wichtig: Die Portiokappe kann zwar vor ungewollten Schwangerschaften schützen, aber nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie Aids!

Kosten: Der Preis für eine Portiokappe liegt bei zirka 30 Euro. Dazu kommt das Spermizid.


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