Verhütungsmittel:
Chemische Verhütungsmittel

Spermizid-haltige Cremes, Gels oder Zäpfchen töten Spermien ab und sollen so vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen

Vaginalzäpfchen enthalten Spermizide

Chemische Verhütungsmittel enthalten Substanzen, die Samenzellen abtöten oder sie bewegungsunfähig machen. Diese Methode ist aber ziemlich unzuverlässig.

Etwas sicherer werden chemische Verhütungsmittel, wenn Frauen sie in Kombination mit einem Diaphragma oder einer Portiokappe benutzen.

 

Präparate enthalten unter anderem Milchsäure, Zitronensäure oder Nonoxynol-9. Es gibt im Handel zum Beispiel Cremes, Gels oder Zäpfchen.

Vorteile: Frauen müssen keine Hormone einnehmen, um zu verhüten. Spermizide sind einfach anzuwenden und werden nur bei Bedarf eingesetzt. Chemische Verhütungsmittel kommen für Frauen infrage, die nur ab und zu einen Verhütungsschutz benötigen.

Nachteile: Chemische Verhütungsmittel sind relativ unsicher. Sie müssen zudem kurz vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingebracht werden. Die Mittel können die Vaginalschleimhaut reizen, was sich in Brennen oder einem unangenehmen Wärmegefühl äußern kann.

Manche Spermizide können die Sicherheit von Kondomen herabsetzen.

Wichtig: Chemische Verhütungsmitteln können zwar vor ungewollten Schwangerschaften schützen, aber nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie Aids!

Kosten: Die Präparate kosten etwa zehn bis 15 Euro, je nach Packungsgröße und Darreichungsform.


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