Fragen an die Experten:
Empfängnisverhütung – “Pille danach”

“Pille danach”: Wie lange “danach” tatsächlich noch wirksam? Nebenwirkungen? Welche Alternativen gibt es dazu? Welche Verhütungsmethode ist anschließend zu empfehlen?

Die „Pille danach“ ist bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr wirksam. Je früher sie eingenommen wird, desto wirksamer ist sie. Falls eine Eizelle befruchtet wurde, kann sie sich nicht in der Gebärmutter einnisten. Hauptnebenwirkungen der „Pille danach“ sind Übelkeit, Erbrechen und eine Störung des Menstruationszyklus. Die „normale“ Pille kann danach wie bisher weiter eingenommen werden.
Ist es bereits zu spät für eine „Pille danach“, kann – vom 4. bis zum 6. Tag – eine Spirale eingesetzt werden. Auch sie verhindert, dass sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet.

 

 

 

 

Univ.-Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Jürgen M. Weiss

Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann der Arzt nur im persönlichen Kontakt mit dem Patienten festlegen. Unsere Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Aber sie können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit ihm vorzubereiten und Ihnen ergänzende Hinweise liefern.
Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter und führt zu neuen Erkenntnissen in Diagnostik und Therapie. Die hier gemachten Angaben entsprechen dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Die Beantwortung individuell eingesandter Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
 


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