Geduld gefragt: Um die Keime sicher abzutöten, müssen TBC-Patienten mehrere Monate Medikamente einnehmen
Eine Tuberkulose lässt sich in der Regel gut medikamentös behandeln. Mediziner verordnen eine Kombination unterschiedlicher Antibiotika. Die Behandlung einer "offenen" Tuberkulose erfordert für die Dauer einer akuten Ansteckungsgefahr fast immer einen Krankenhausaufenthalt.
Zur antibiotischen Kombinationsbehandlung werden vorrangig die folgenden vier Wirkstoffe eingesetzt:
Die Standard-Therapie der Tuberkulose ist eine sechsmonatige medikamentöse Behandlung. Begonnen wird sie meist mit den vier Wirkstoffen Isoniazid, Rifampicin, Ethambutol und Pyrazinamid. Nach zwei Monaten werden Pyrazinamid und Ethambutol abgesetzt und noch vier Monate mit den anderen beiden Wirkstoffen weiterbehandelt.
Falls Unverträglichkeiten bestehen, gibt es eine Reihe von Reservemedikamenten. Weitere Arzneimittel kommen auch dann zum Einsatz, wenn sich im Verlauf der Behandlung herausstellt, dass die Tuberkulose-Erreger unempfindlich gegen einzelne Präparate sind.
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13.09.2005, aktualisiert am 10.10.2011
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