Welcher Stress-Typ bin ich?

Testen Sie sich selbst: Wie gehe ich mit Belastung im Beruf, in der Familie und im Freundeskreis um?

frage1=Wenn ich stark unter Druck stehe, ...
antwort1=hole ich mir Rat oder Hilfe bei anderen.;;A
antwort2=stürze ich mich in eine andere Tätigkeit.;;B
antwort3=denke ich an Flucht.;;C
frage2=Wenn ich beruflich stark belastet bin, ...
antwort1=arbeite ich gezielt an dem Problem.;;A
antwort2=denke ich, es könnte viel schlimmer sein.;;B
antwort3=bin ich stark beunruhigt und/oder kann nicht schlafen.;;C
frage3=Wenn ich in meiner Partnerschaft große Probleme habe, ...
antwort1=reiße ich mich zusammen.;;A
antwort2=konzentriere ich mich auf das Hier und Jetzt.;;B
antwort3=rauche ich und/oder trinke mehr Alkohol als sonst und/oder nehme Medikamente ein.;;C
frage4=Wenn ich im Beruf unter starkem Zeitdruck stehe, ...
antwort1=sage ich mir: „Ich beiße mich da durch.“.;;A
antwort2=finde ich die Schuld häufig bei anderen.;;B
antwort3=fühle ich mich körperlich erschöpft.;;C
frage5=Wenn in der Familie alles schiefläuft, ...
antwort1=analysiere ich die Lage und die Gründe detailliert.;;A
antwort2=vertraue ich darauf, dass es schon irgendwie gut gehen wird.;;B
antwort3=mache ich mir Vorwürfe oder bemitleide mich selbst.;;C
frage6=Wenn ich mit Kollegen oder Freunden heftig aneinandergeraten bin, ...
antwort1=überlege ich gründlich, wie ich da herauskomme.;;A
antwort2=konzentriere ich mich bewusst auf anderes;;B
antwort3=grüble ich immer wieder darüber nach.;;C
frage7=Wenn ich einer sehr schwierigen beruflichen Aufgabe gegenüberstehe, ...
antwort1=beschäftige ich mich mit dem Problem und versuche, es zu lösen.;;A
antwort2=kümmere ich mich nicht mehr darum und denke, morgen wird alles wieder gut.;;B
antwort3=gebe ich schnell auf.;;C
frage8=Wenn ich im beruflichen oder familiären Bereich eine Menge Ärger habe, ...
antwort1=verarbeite ich die Aufregung sehr schnell.;;A
antwort2=lenke ich mich ab.;;B
antwort3=denke ich noch lange darüber nach.;;C
Ergebnis:
A;;Typ A: Der Bewältiger
Meist finden Sie die richtigen Strategien und Wege, Ihre Probleme angemessen und schnell zu bewältigen. Hierfür setzen Sie sich intensiv mit Ihrer Situation auseinander. Sie holen sich aktiv Unterstützung und sind bemüht, das Problem gezielt und schnell zu lösen. Durch positives Denken verschaffen Sie sich Mut, Kompetenz und Sicherheit.
Empfehlungen: Auch wenn Sie sehr gut mit belastenden Situationen umgehen können, sollten Sie sich nicht zu viel zumuten oder aufbürden lassen nach dem Motto „Das schaffe ich auch noch“. Konzentrieren Sie sich auf Ihre langfristigen Planungen. Achten Sie darauf, dass nicht zu viele Belastungen auf einmal auf Sie einstürzen, und sorgen Sie für ein Gleichgewicht zwischen Anforderung und Entspannung.
B;;Typ B: Der Verdränger
Sie blenden Ihre Probleme aus und lenken sich durch andere Aktivitäten ab. Konzentriert bleiben Sie im Hier und Jetzt und versuchen, nicht an Ihren Druck zu denken. Sie relativieren Ihre Situation („Es hätte mich schlimmer treffen können“) und glauben, dass sich die Dinge auch ohne eigene Mühe zum Guten wenden. Sie schieben die Ursachen Ihrer Probleme anderen zu und bleiben optimistisch.
Empfehlungen: Durch Verdrängen und Umdeuten gelingt es Ihnen, den Druck erst einmal loszuwerden. Bleiben Sie aber realistisch, besonders beim Einschätzen der Stressauslöser. Sonst laufen Sie Gefahr, dass scheinbar bewältigter Stress Sie wieder einholt. Betrachten Sie Ihre Situation öfter mit etwas Abstand, um besser zu erkennen, ob wirklich alles „im Lot“ ist.
C;;Typ C: Der Emotionalisierer
Bei Stress neigen Sie zu unangemessenen Bewältigungsstrategien. Am liebsten würden Sie Ihren Problemen aus dem Weg gehen. Sie sehen sich nicht in der Lage, sie zu lösen, verfallen in Selbstmitleid, machen sich Vorwürfe und denken dauernd über Ihre Situation nach. Das hindert Sie, lösungsorientiert zu handeln. Seelische und körperliche Symptome wie Leere, Einsamkeit, Erschöpfung und Schlafstörungen stellen sich ein. Durch vermehrtes Rauchen, Trinken oder Medikamenteneinnahme belasten Sie Ihren Körper zusätzlich.
Empfehlungen: Sie sollten lernen, Ihre Schwierigkeiten zu analysieren, um ihnen wirksam begegnen zu können. Ihre Fluchtgedanken zeugen von der Angst, zu versagen. Wenn Sie sich aber den Herausforderungen nicht stellen, werden Sie Ihre Beklemmung nie bewältigen. Training und Therapien können Ihnen helfen, geeignete Strategien der Stressbewältigung zu erlernen, um Ihr Selbstwertgefühl langfristig zu steigern.


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