Muskeln, die Sie nicht nutzen, bilden sich zurück. Darunter leidet zum einen Ihre körperliche Fitness, zum anderen wirkt sich dies oft ungünstig auf die Figur aus. Weil die Muskulatur das gesamte Skelett unterstützt, überfordern untrainierte Muskeln zudem Knochen, Gelenke und Bänder.
Fehlt eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur, ist häufig die Wirbelsäule überlastet. Rückenschmerzen sind die Folge. Die größten Krafteinbußen gehen auf das Konto sitzender Tätigkeiten.
Bauen Sie dagegen Muskeln auf – unter anderem durch Krafttraining – verbraucht der Körper mehr Energie als wenn er nur aus schlaffem Gewebe besteht. Der erhöhte Kalorienbedarf beugt Übergewicht vor und erleichtert das Abnehmen. Das Gewebe wird gestrafft, Körperhaltung und -proportionen verbessern sich.
Für Krafttraining ist es nie zu spät. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass kräftige Muskeln im Alter vor Stürzen und Gelenkproblemen wie Arthrose schützen können.
Geeignete Hilfsmittel: Sie müssen weder Gewichte stemmen noch zwingend mit Hanteln trainieren. Schon gezielte Gymnastikübungen kräftigen die Muskeln. Effektiv lässt sich auch mit dem sogenannten Theraband trainieren. Geeignete Übungen können Sie problemlos zu Hause absolvieren.
Gehen Sie lieber ins Fitnessstudio, können Sie dort an Geräten trainieren oder in Kursen spezielle Trainingsmethoden erlernen – zum Beispiel Pilates.
So trainieren Sie richtig: Mindestens zweimal in der Woche sollten Sie sich Zeit nehmen, wenn Sie spürbar an Muskelkraft gewinnen möchten. Allmählich können Sie die Häufigkeit der einzelnen Übungen steigern. Doch Vorsicht: Sobald eine Bewegung schmerzt, sollten Sie damit aufhören.
Hinweis: Neu- und Wiedereinsteiger sollten sich vorab vom Arzt durchchecken lassen, bevor sie sich sportlich betätigen.
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05.08.2005, aktualisiert am 07.03.2012
Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto
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