Tänzer beherrschen sie ebenso wie Golfer und Ballspieler: die Fähigkeit, Bewegungen zu steuern und zu harmonisieren. Entsprechende Sportarten trainieren nicht nur den Bewegungsapparat. Die Abstimmung der Bewegungsabläufe fordert auch das Gehirn: Es koordiniert die Informationen, die es von den Sinnesorganen und der Muskulatur bekommt, und fällt in Sekundenbruchteilen die Entscheidung für eine Bewegung.
Sportmediziner plädieren deshalb dafür, mehr für die Koordination zu tun. Sie wird häufig zugunsten von Ausdauer- und Krafttraining vernachlässigt. Auch Gleichgewichts- und Stabilisierungsübungen – zum Beispiel auf einem Bein stehen oder auf einem Baumstamm balancieren – trainieren das Koordinationsvermögen.
Besonders ältere Menschen sollten an Ihrer Koordinationsfähigkeit arbeiten – am besten in Kombination mit einem maßvollen Krafttraining. Denn dadurch können sie unter anderem das Gleichgewicht besser halten und Stürze vermeiden.
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05.08.2005, aktualisiert am 07.03.2012
Bildnachweis: W&B/Schneider & Sporrer
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