Fitness für den ganzen Körper – Beweglichkeit verbessern

Ist Ihr Körper gelenkiger und biegsamer, können Sie Haltungsschäden vermeiden. Im dritten Teil der Serie geben wir Tipps, wie sie beweglicher werden
07.03.2012

Yoga fördert die Beweglichkeit

Thinkstock/PhotoDisc

Kleinkinder machen es vor: Sie stecken die große Zehe in den Mund und nuckeln daran. Mit Eimer und Schaufel ausgestattet, harren sie im Sandkasten zufrieden in der Hocke aus. Eine Haltung, die hierzulande kaum ein Erwachsener mehr mühelos beherrscht.

In Kulturen, in denen das Sitzen auf Stühlen weniger verbreitet ist, bleibt sie lebenslang eine bequeme Position. Starre Bewegungsmuster beanspruchen Muskeln, Gelenke sowie Sehnen einseitig und schränken die eigentlichen Bewegungsmöglichkeiten eines Gelenks ein. Yoga, Tai-Chi, Qi-Gong, Dehnübungen und sogenannte Funktionsgymnastik können den Bewegungsapparat biegsamer und gelenkiger machen. Das bringt nicht nur für jede andere Sportart positive Effekte, sondern auch im Alltag.

Wer beweglich bleibt, beugt Verspannungen und Haltungsschäden vor. Zudem reduziert Gelenkigkeit die Gefahr von Stürzen, die vor allem älteren Menschen lange Zeit Probleme bereiten.

So trainieren Sie richtig: Stretchen können Sie allein oder unter Anleitung, zum Beispiel in Kursen der Volkshochschule oder im Fitnessstudio. Sie sollten eine gewisse Dehnung spüren und diese über mindestens drei bis vier Atemzüge halten. Anschließend lockern, drei bis viermal wiederholen. Sportarten wie Yoga oder Tai-Chi sollten Sie sich jedoch nicht selbst beibringen, sondern von einem Lehrer erklären lassen.

Vorsicht: Wer Probleme mit den Gelenken hat oder Muskelverletzungen hinter sich hat, sollte einen Arzt aufsuchen, bevor er mit Dehnübungen beginnt.


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