„Als Zuschauer stand ich 1998 am Straßenrand des Köln-Marathons. Die ganze Athmosphäre hat mich derart begeistert, dass ich beschloss im nächsten Jahr selber mitzulaufen.
Anfangs reagierten Freunde und Familie mit Unverständnis und ungläubigen Blicken. Irgendwann fingen dann die Fragen an, „ob man denn kein Auto hätte“ oder „Warum ich nicht den Zug genommen habe“.
Meist laufe ich am Rheinufer 21 Kilometer, ich habe aber auch eine Trainingsstrecke von 52 Kilometern. In der Woche können sich meine Trainingsläufe schon auf 300 Kilometer summieren.
Ich weiß noch, wie ich nach meinem ersten Köln-Marathon 1999, nach dem Zieleinlauf auf der Domplatte stand und nicht wusste, wie ich die kleinen Treppchen nun hinabsteigen soll, so weh tat mir alles.
Mittlerweile nehme ich regelmäßig an Wettkämpfen teil – von kurzen Strecken auf der Bahn bis zum 144 Stundenlauf. Im Ultralangstreckenbereich liegt auch meine große Stärke. Mein größter sportlicher Erfolg war die Absolvierung der Solo-Läufe von Köln nach München, sowie von Köln nach Leipzig innerhalb kürzester Zeit. Von der Wettkampfseite aus betrachtet war ich sehr stolz auf den dritten Platz beim 100 km Pharaonenlauf in Ägypten 2004.“
GesundheitPro; 05.08.2005, aktualisiert am 27.06.2010
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