Die Deutschen sind Gewohnheitsmenschen: Die meisten Bundesbürger verbringen ihre Tage nach einem festen Rhythmus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Umschau. Acht von zehn Befragten gaben dabei an, im Allgemeinen einen festen, geregelten Tagesablauf zu haben. Frauen neigen dabei tendenziell eher zu festen Gewohnheiten als Männer (Frauen: 84,4 Prozent; Männer: 77,8 Prozent).
Auch mit dem Alter nehmen die festgelegten Tagesabläufe zu (ab 70-Jährige: 88,5 Prozent). Mehr als die Hälfte der Befragten gibt sogar an, sie wüssten meist ziemlich genau, was sie in den nächsten Wochen unternehmen würden. 41 Prozent sind darüber hinaus davon überzeugt, sie würden im Alltagschaos versinken, hätten sie nicht ihre festen Gewohnheiten und Tagesabläufe.
Die Jüngeren hingegen beurteilen feste Gewohnheiten überdurchschnittlich häufig als einengend: Der Meinung sind zum Beispiel fast 42 Prozent der 14- bis 29-Jährigen (Gesamtbevölkerung: 28,2 Prozent). Die jungen Leute sehen sich als eher spontan und wissen meist nicht schon im Voraus, was sie am nächsten Tag so alles machen werden (14- bis 29-Jährige: 47,3 Prozent; Gesamtbevölkerung: 30,8 Prozent).
Apotheken Umschau;
19.08.2011, aktualisiert am 19.08.2011
Bildnachweis: Panthermedia/Franz Metelec
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