Ursachen von Leistenschmerzen: Muskeln, Sehnen, Gelenke

Häufig stecken hinter Leistenschmerzen verspannte Muskeln und gereizte Sehnen, die Sportlerleiste oder eine Hüftarthrose. Seltener liegt die Störung am Beckenring, Scham- oder Sitzbein

von Dr. med. Claudia Osthoff / www.apotheken-umschau.de; aktualisiert am 12.05.2015

iStock/kycstudio

So mancher Schuss geht in Wirklichkeit aufs Konto der Leiste

Zwischen dem Bewegungssystem und der Leiste gibt es viele Berührungspunkte. Das Leistenband spannt sich an zwei Eckpunkten des Beckens auf: zwischen dem vorderen Beckenkamm und dem Schambein. Gleich in der Nähe befindet sich das Hüftgelenk. Im Hintergrund: das Becken mit dem Kreuz.

Starke Muskeln und Bänder geben dem Gefüge rundherum Halt. Die Leiste liegt ein bisschen dazwischen und kann daher bei krankhaften Voränderungen in der Umgebung mitreagieren. Was im Einzelfall die Ursache ist, wenn es hier schmerzt, klärt zunächst ein Orthopäde ab.



Balancestörungen der Muskeln entwickeln sich schnell

Muskelungleichgewichte, Probleme mit der Körperstatik, Fehlstellungen

Fußfehlstellungen, Beinlängenunterschiede, Muskelungleichgewichte und Haltungsfehler – das sind Entwicklungen, die mitunter auch zu Schmerzempfindungen im Beckenbereich, an der Hüfte und in der Leiste führen. Etwa, wenn der Körper eine Ausgleichshaltung sucht und so bestimmte Muskelpartien einseitig belastet.

Damit verbundene Störungen sind anfangs meist nur funktionell: Sie lassen sich also rückgängig machen. Auf Dauer können sie sich aber festsetzen, und dann ist es schwerer, sie zu korrigieren. Deshalb der Rat, Haltungs- und Statikprobleme so früh wie möglich anzugehen.

– Muskelungleichgewichte: Einseitige Über- oder Unterforderung bestimmter Muskelgruppen stört das Zusammenspiel untereinander und von Gelenken. Bei vielen Menschen sind zum Beispiel die Rückenstrecker oder Bauchmuskeln, der berühmte Gesäßmuskel (Glutaeus) oder Muskeln hinten am Oberschenkel schlaff. Dann kippt das Becken nach vorne, es entsteht ein Hohlkreuz.

Der in der Folge ständig angespannte Hüftbeuger (vor allem der Lenden-Darmbein-Muskel, auch Iliopsoas-Muskel) tendiert dazu, sich zu verkürzen. Das forciert die Beckenkippung und belastet die vom Hohlkreuz bereits strapazierte Lendenwirbelsäule noch mehr. Auch ständiges Heben großer Gewichte überlastet Muskeln wie den Hüftbeuger, ebenso Fehlstellungen des Hüftgelenkes (siehe oben).

Symptome: Ein überreizter Lenden-Darmbeinmuskel führt zu Schmerzen im Kreuz- und Bauchbereich, an der Leiste sowie in der Oberschenkel- und Hüftgegend, vor allem bei Belastungen (funktionelle Muskelschmerzen). Die Schmerzen können allerdings auch mit Reizungen an den Sehnen, Schleimbeuteln oder Kreuzdarmbeingelenken zusammenhängen (siehe Beitrag „Schmerzen im Gesäß / Kreuz“). Im letzteren Fall sind plötzliche Blockierungen mit starken Kreuzschmerzen, die auch in die Hüften und Leisten ausstrahlen können, möglich.
Therapie: Bei funktionellen Muskelschmerzen ist gezieltes Dehnen und Aufbautraining der Muskulatur sowie eine Haltungskorrektur mit krankengymnastischer Anleitung vorrangig wichtig. Ein vorübergehend eingenommenes entzündungshemmendes Schmerzmittel, etwa ein nicht steriodales Antirheumatikum, kann die Schmerzen kurzfristig lindern helfen. Bei Rückkehr zur Normalität größere Belastungen überlegt einteilen und regelmäßig Pausen einlegen. Vor der Einnahme sollte man sich genau in der Apotheke beraten lassen. Eine maßgebliche Fehlstellung des Hüftgelenkes macht möglicherweise einen korrigierenden Eingriff notwendig.


– Beinlängenunterschied: Kein Bein gleicht dem anderen. Bei zwei Drittel aller Menschen sind sie verschieden lang. Vielen fällt das aber gar nicht auf, da der Unterschied minimal ist. Häufig geben Muskelungleichgewichte oder Haltungsprobleme den Ausschlag. Aber auch nach einer Verletzung oder Krankheit kann sich eine Seite verkürzen, zum Beispiel aufgrund einer Versteifung im Bereich der Hüftmuskeln (sogenannte Adduktorenkontraktur). Alle diese Ursachen sind funktionell.

Außerdem gibt es anatomische Gründe – angeborene wie erworbene. Das Knochenwachstum kann rechts und links unterschiedlich verlaufen sein. Es kann eine Skoliose – es gibt verschiedene Formen – mit Beckenschiefstand vorliegen. Der Längenunterschied der Beine kann auch Folge eines Knochenbruches, einer Knochen- oder Muskelkrankheit, einer Hüftfehlstellung (Hüftdysplasie, Coxa valga und vara, siehe weiter unten), einer eingesetzten Prothese oder einer neurologischen Störung sein. Mitunter führt er zu einem funktionellen Beckenschiefstand mit Folgeskoliose (hier ohne Drehkomponente der Wirbelsäule). Manchmal bleibt die Ursache unklar.

Symptome: Bis zu ungefähr einem Zentimeter gleicht der Körper den Unterschied meist durch geringfügige Schiefhaltung des Beckens aus. Ist es deutlich mehr, so hat das zur Folge, dass der Betroffene mit dem kürzeren Bein auf den Zehenspitzen geht (Spitzfußhaltung) und auf der längeren Seite die Hüfte und das Knie stärker beugt. Es ist klar, dass dies viele Probleme an der gesamten unteren Körperstatik bis zur Hüfte und Leiste nach sich zieht. Sie reichen von Muskelverspannungen und -verkürzungen über Sehenansatz- und Scheimbeutelentzündungen bis hin zum schmerzhaften Verschleiß (Arthrose) an Gliedmaßengelenken wie der Hüfte und kleinen Wirbelgelenken, sodann von Bandscheiben. Mitunter kann die Wirbelsäule bis zu den oberen Etagen belastet sein. Schmerzen, weitere ausgleichende Fehlhaltungen und Gelenkschäden sind mögliche Folgen. Auch die Psyche kann darunter leiden.

Diagnose und Therapie: Die genaue Charakterisierung der Beinlängendifferenz erfordert über das Messen hinaus eine ursachen- und funktionsbezogene Diagnose und Therapie. Dazu stehen dem Orthopäden genügend Instrumente zur Verfügung, angefangen bei klinischen Tests und Röntgenbildern. Für spezielle Grunderkrankungen gelten eigene Therapien.

Im Kindesalter werden schon geringfügige Beinlängenunterschiede frühzeitig mit orthopädischen Zurichtungen ausgeglichen, um einen Schiefstand des Beckens und damit verbundene chronische Schädigungen und Schmerzen in der Leiste, Hüfte und im Kreuz zu vermeiden. Bei Erwachsenen hängen Ausgleichsmaßnahmen auch von der Körpergröße ab. Infrage kommen bis zu einer bestimmten Differenz eine Absatz- oder Schuhsohlenerhöhung oder ein orthopädischer Schuh. Doch stößt das meist nicht auf viel Gegenliebe. Bei maßgeblichen Seitenunterschieden wird heute oftmals der operative Beinlängenausgleich favorisiert. Das längere Bein kann verkürzt werden und umgekehrt, Fachbegriff: Verlängerungs- und Verkürzungsosteotomie. Manchmal ist auch ein korrigierender Eingriff an Muskeln oder Sehnen notwendig.

Gezielte Übungen verbessern in jeder Phase das Zusammenspiel der Muskeln und tragen dazu bei, Schmerzen zu minimieren. Orthopäden beziehungsweise Kinderorthopäden wählen eine altersgerechte Vorgehensweise. Dabei berücksichtigen sie auch, wie weit das Knochenwachstum gediehen ist und welche Endmaße voraussichtlich erreicht werden.



Fußabdrücke: Die Wenigsten sind normal unterwegs

– Fußfehlstellungen: Begriffe wie Plattfuß, Senkfuß, Spreizfuß, Knickfuß und ihre Kombinationen kennen viele. Der Spreizfuß ist der häufigste „Fehltritt“ überhaupt. Abweichungen von der normalen Fußform gelten nicht nur als Auslöser von Schmerzen am Fuß selbst, sondern auch am Knie, in der Leiste und der Hüfte. Inwieweit eine solche Verkettung zum Beispiel bei einem Knickfuß individuell ausschlaggebend ist und was es im Einzelfall mit der Fußdeformität auf sich hat, weiß wiederum der Orthopäde. Eventuell wird er ausgleichende Einlagen verordnen. Auch hier kommt es auf das Training unterforderter, verkümmerter Muskeln an, beginnend an beiden Füßen. Weitere Tipps im Kapitel „Leistenschmerzen: Vorbeugung“ in diesem Beitrag.

X-Hüfte (Coxa valga), Hüftdysplasie & Co.: Die X-Hüfte ist eine angeborene oder erworbene Fehlstellung des Schenkelhalses. Der Winkel zwischen dem Hals des Oberschenkelknochens und seinem Schaft ist zu groß, häufig ist der Oberschenkelhals auch nach vorne gedreht (Antetorsion). Eine X-Hüfte tritt häufig in Verbindung mit einer angeborenen Hüftdysplasie (siehe unten) auf, auch begünstigt durch eine Beckenendlage des Ungeborenen in der Gebärmutter. Teilweise besteht auch eine Veranlagung. Mit dem Wachstum und / oder Korrektur einer gleichzeitigen Dysplasie (siehe unten) normalisiert sich die Veränderung meist. Als erworbene Fehlstellung kann sich eine X-Hüfte bei verschiedenen krankhaften Störungen im Kindesalter ausbilden, etwa X-Bein, Muskellähmung, Schädigung der Wachstumsfuge (zum Beispiel Perthes-Erkrankung), Rachitis, sodann Verletzungen, etwa ein Bruch. Eine X-Hüfte belastet die Gesäßmuskeln vermehrt, da sie die Hüfte betont nach außen drehen.
Symptome: Leichte (reine) Coxa-valga-Bildung verursacht in der Regel keine Beschwerden und ist bei Kindern ohne weitere Besonderheiten kein Anlass zur Beunruhigung. Bei stärkerer Ausprägung, meist in Verbindung mit einer Hüftdysplasie, sind Schmerzen in der Leiste, Hüftgegend und im Oberschenkel unter Belastungen möglich, eventuell hinken die Betroffenen.
Diagnose und Therapie: Die Geometrie des Hüftgelenkes und Oberschenkelknochens lässt sich in Röntgenbildern nachvollziehen, die Funktion der Hüfte und ihrer Muskeln klinisch prüfen. Ein gezieltes Aufbautraining der Gesäß- und Hüftmuskeln ist besonders wichtig. Eine operative Korrektur ist in der Regel nur in Verbindung mit anderen Störungsbildern an der Hüfte angezeigt, etwa einer Hüft(pfannen)dysplasie.

An deren Folgen haben heute mitunter vor 1980 geborene Menschen zu tragen. Zu den Ursachen vgl. oben: X-Hüfte. Das linke Hüftgelenk ist häufiger betroffen als das rechte, Frauen bringen viermal häufiger eine Hüftdysplasie mit auf die Welt als Männer. Der Hüftkopf wird nur teilweise von der Hüftpfanne überwölbt, ständig fehlbelastet und neigt dazu, sich zur Seite zu verlagern oder zu verrenken. In der Folge entwickelt sich meist frühzeitig eine Arthrose. Bei den nach 1980 Geborenen wurde und wird die Entwicklungsstörung in aller Regel schon bei Neugeborenen im Rahmen der Vorsorge-Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke (U2) erkannt und behandelt. Mehr dazu unter "Hüftdysplasie: Konsequente Therapie hilft" auf www. baby-und-familie.de

Zu den Symptomen gehören deutliche Muskelungleichgewichte, rasches Ermüden oder stechende Schmerzen in der Hüfte und Leiste beim Aufstehen und Gehen, bei fortgeschrittener Arthrose auch stärkere Gehbehinderung.
Zur Diagnose (ältere Kinder, Erwachsene) genügen in erster Linie eine klinisch-orthopädische Untersuchung und Röntgenaufnahmen. Nur bei besonderen Fragestellungen greift der Arzt gegebenenfalls auf weitere Diagnoseverfahren wie eine Magnetresonanztomografie, eventuell auch eine Szintigrafie und Blutanalysen zurück.
Therapie: Frühzeitige Physiotherapie, die Behandlung anderer ursächlich verantwortlicher Gelenk- oder Skeletterkrankungen und eine Hüftoperation zum richtigen Zeitpunkt (zum Beispiel eine Umstellungsoperation oder bei fortgeschrittener Arthrose ein Hüftgelenkersatz) gehören zu den zentralen Behandlungsmaßnahmen. Dies gilt auch für eine gelegentlich mit Hüftdysplasie verbundene Coxa vara (O-Hüfte; der Winkel zwischen Oberschenkelhals und Oberschenkelschaft ist hier zu klein), die sich nicht von selbst „ausgewachsen“ hat.

– Impingement der Hüfte: Impingement bedeutet so viel wie Anstoßen oder Einklemmung. Formveränderungen an den Gelenkteilen der Hüfte – am Hüftkopf wie an der Hüftpfanne  – können es mit sich bringen, dass der Hals des Oberschenkelknochens beim Beugen und Heranführen des Oberschenkels am vorderen Pfannendach anschlägt. Die zugrunde liegende Formstörung betrifft entweder einen zu wenig verschlankten Übergang vom Hüftkopf zum Schenkelhals des Oberschenkelknochens, eine den Hüftkopf zu stark umgreifende Hüftpfanne oder beides. Betroffen sind häufiger junge Männer im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren. Das Hüftgelenk kann vorzeitig verschleißen, das heißt es kommt zu einer Arthrose.
Symptome sind Schmerzen in der Tiefe der Leiste, zunächst nur nach längerer Belastung wie Radfahren, aber auch beim Treppensteigen, sodann beim Beugen des Hüftgelenkes oder Heranführen des Oberschenkels nach innen.
Die Diagnose stellt der Orthopäde klinisch sowie anhand von Röntgenbildern, meist auch einer Magnetresonanztomografie.
Die Therapie besteht in einer operativen Formkorrektur der Hüfte. Es gibt hier verschiedene klassische oder minimal-invasive OP-Verfahren, sodann arthroskopische Techniken via Gelenkspiegelung (Arthroskopie).


Wenn Gewebe des Hüftknochens zugrunde geht: Hüftkopfnekrose bei Erwachsenen

Ist die Durchblutung im Hüftkopf gestört, kann Knochengewebe zugrunde gehen, ähnlich wie bei einem Herzinfarkt, bei dem eine unterversorgte Zone im Herzmuskel abstirbt. Mögliche Folgen dieses auch avaskuläre, aseptische oder ischämische Nekrose genannten Krankheitsbildes: Der Gelenkkopf gibt nach, das Gelenk verformt sich, es kommt zu einer sekundären Arthrose.

Die Ursachen sind überwiegend unklar, bestimmte Risikofaktoren können jedoch die Durchblutungsstörung begünstigen: eine vorausgegangene Verletzung des Hüftgelenkes oder Oberschenkelhalsknochens, Behandlung mit Kortison, Osteoporose, eine Chemo- oder Strahlentherapie, Nierenverpflanzung, Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch Alkoholmissbrauch, angeborene Stoffwechselstörungen wie die Gaucher-Krankheit oder, ganz anders die Taucherkrankheit (Caisson-Krankheit), können eine Rolle spielen. Ebenso bestimmte Bluterkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und damit verbundene Gefäßkrankheiten wie Arteriosklerose, sodann Gefäßentzündungen bei Autoimmunerkrankungen.

Am häufigsten erkranken Männer im Alter zwischen etwa 30 und 50 Jahren – ausgenommen natürlich Begleiterkrankungen, die bei Frauen häufiger vorkommen.

Symptome: Anfangs verläuft das Krankheitsbild eine Zeit lang schleichend. Von den ersten Beschwerden bis zum Gewebeverlust im Hüftkopf können mehrere Monate bis ein Jahr vergehen. Erstes Symptom sind Leistenschmerzen bei Belastungen des Hüftgelenkes. Häufig strahlen sie vorne in den Oberschenkel oder bis ins Knie aus, manchmal ins Gesäß. Später treten sie auch in Ruhelage auf. Sinkt die Hüftkopfkontur ein, verursacht das starke Schmerzen. Im weiteren Verlauf behindern die Schmerzen zunehmend die Beweglichkeit der Hüfte. Wenn die zugehörigen Muskeln, Sehnen und Bänder sich mangels Bewegung verkürzen (Kontrakturen), kann das Gelenk im Extremfall sogar versteifen. Dadurch verkürzt sich auch das Bein auf der erkrankten Seite. Gleichzeitig mit der Hüfte oder später können auch ein oder mehrere andere Knochen erkranken, zum Beispiel der Oberarmknochen oder Fußknöchel.

Diagnose: Die Angaben des Patienten über die Art der Beschwerden und frühere oder bestehende Krankheiten (Krankengeschichte, Anamnese) sowie die sorgfältige klinisch-orthopädische Untersuchung lenken den Verdacht schnell auf das Hüftgelenk. Eine Magnetresonanztomografie (MRT) zeigt frühzeitig krankhafte Veränderungen auf, deutlich früher als ein Röntgenbild. Eine nuklearmedizinische Untersuchung (Szintigrafie) – sie greift das Skelett insgesamt ab – kann ebenfalls zur Diagnose beitragen.

Therapie: Es gibt keine ursächliche Behandlung. Maßnahmen, die auf mögliche Begleiterkrankungen oder Risikofaktoren zielen, spielen für die Therapie im Vorfeld eine Rolle, ebenso das Krankheitsstadium. Wenn die Behandlung frühzeitig einsetzt, kann dies die Chancen auf einen Erhalt des Hüftgelenkes verbessern. Die Reichweite konservativer Maßnahmen ist jedoch begrenzt. Dazu gehören vorsichtig und kontrolliert angewandte Schmerzmittel wie nicht steroidale Antirheumatika, Physiotherapie (Krankengymnastik), Gewichtsabnahme, Alkoholverzicht.

Hält sich der Schaden am Knochen noch sehr in Grenzen, kann der Arzt eine Dekompressionsoperation des Knochens durchführen und dabei eventuell ein Knochentransplantat mit einem Gefäßstiel, er an ortsansässige Gefäße angeschlossen wird, einsetzen. Durch ergänzende Anbohrungen können neue Blutgefäße kanalisiert werden. In der Phase der Frühschädigung ist eine Umstellungsoperation, bei der die Stellung des Hüftkopfes verbessert wird, möglich. Im Spätstadium kommt nur noch der Gelenkersatz, also der Einbau einer Hüftprothese, infrage. Mögliche Grunderkrankungen werden gezielt behandelt.



Hüftgelenkarthrose: Das Röntgenbild ist aufschlussreich

Hüftgelenkarthrose

Verschleiß des Hüftgelenkes entsteht durch ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels. Dieser hat eine wichtige Pufferfunktion im Gelenk. Zunehmender Abrieb des Knorpels schädigt die beteiligten Gelenkknochen und damit das Gelenk. Mit der Zeit entwickelt sich eine Arthrose.

Ärzte nennen diesen Ablauf degenerativ und das Ergebnis eine primäre Arthrose. Veranlagung und Alterung sind die Hauptrisikofaktoren. Ab 60 hat fast jeder in irgendeiner Form mit Gelenkverschleiß zu tun, bei übermäßiger Belastung eines Gelenkes womöglich auch schon früher.

Als sekundär wird eine Arthrose bezeichnet, wenn sie Folge anderer Erkrankungen oder Verletzungen ist, etwa von Brüchen am Gelenk, Rheuma (rheumatoide Arthritis), Fehlbelastungen durch angeborene oder erworbene Hüftverformungen und -fehlstellungen. Beispiele: eine angeborene, nicht rechtzeitig oder ausreichend korrigierte Hüftdysplasie (siehe oben).

Erkrankungen des Hüftgelenkes im Kindesalter wie eine Hüftkopflösung (Epiphysiolysis capitis femoris) mit Hüftkopfgleiten, die Perthes-Erkrankung mit einer vorübergehenden Durchblutungsstörung (Osteochondrosis deformans) oder die Schädigung (Nekrose) des Hüftkopfes bei Erwachsenen (siehe unten) können ebenfalls eine Arthrose der Hüfte nach sich ziehen.

Symptome: Bei Hüftarthrose ist ein Leistenschmerz mit Ausstrahlung in den Oberschenkel, manchmal bis zum Knie, typisch, weniger ein „Hüftschmerz“ (!). Gelegentlich werden die Schmerzen aber auch im hinteren Hüftbereich, Gesäß und Kreuz empfunden. Anfangs treten Schmerzen nur nach größeren Belastungen auf, nach längerem Sitzen oder morgens nach dem Aufstehen. Als sogenannter Anlaufschmerz verschwindet er schon nach ein paar Schritten wieder.

Mit der Zeit weichen Schmerzen auch in Ruhe nicht mehr oder reißen den Betroffenen plötzlich aus dem Schlaf. Zunehmend treten Schwierigkeiten beim Abwärtsgehen auf, auch treppab, und auch andere Bewegungen im Alltag werden beschwerlich: Die Strümpfe lassen sich kaum noch anziehen, weil das Beugen zu schmerzhaft ist. Gartenarbeit ade: Abspreizen und Heranziehen des Oberschenkels kann man vergessen, somit auch die Hocke. So weit sollte man es lieber gar nicht erst kommen lassen.

Lesen Sie im Beitrag „Arthrose des Hüftgelenks“ mehr über die Hintergründe des Krankheitsbildes und die Behandlungsmöglichkeiten.


Sportlerleiste: Störung mit Fragezeichen

Chronische Leistenschmerzen bei Sportlern = Sportlerleiste? Oder gar „weiche Leiste“? Dahinter steckt folgendes Problem: Es zieht und zwackt gewaltig beim Sport, aber man sieht nichts Auffälliges. Angesprochen fühlen sich besonders oft Fußball-, Handball-, Eishockey- und Rugbyspieler, Skiläufer und Läufer – Profis mehr noch als Hobbysportler, aber auch sie. Gemeint ist eine Schwäche der Leistenhinterwand mit einem möglicherweise beginnenden, eigentlich aber (noch) nicht wirklich erkennbaren Leistenbruch. Möglicherweise kann der erfahrene Arzt mit viel Fingerspitzengefühl eine verdächtige Stelle im fraglichen Bereich tasten. Bei einem Manöver mit Druckerhöhung im Bauch – Husten, Niesen, Aufstehen oder Zusammenklemmen der Oberschenkel – lässt sich der Schmerz eventuell provozieren. Chirurgen sind allerdings überzeugt, dass das Beschwerdebild einer anatomischen Grundlage entbehrt.

Weitere mögliche Ursachen

Steht ein mehr ein Schmerz am Schambein im Vordergrund, der in die Leisten-, Hüft- und Dammgegend ausstrahlt, bezeichnen Ärzte das als Pubalgie. Ursache können neben der Sportlerleiste auch Überlastungsreaktionen der Schambeinknochen (Osteitis pubis) oder der Fuge dazwischen (Symphysitis) sein, selten ein Ermüdungsbruch in diesem Bereioch des Beckens. Dafür prädestinieren zum Beispiel Sprungsportarten – häufiger bei Frauen als bei Männern.
Die am Schambein ansetzenden Bauch- und Adduktorenmuskeln üben entgegengesetzte Zugkräfte aus. Bei starken gegensinnigen Zugbelastungen kann sich der gesamte Bereich entzünden. Dann ist mitunter von einer Kapselreizung des Hüftgelenkes (Periarthropathia coxae) die Rede. In Betracht kommen hier alternativ manchmal auch Beschwerden im Rahmen eines Fibromyalgiesyndroms.

Wird ein Nerv im Leistenbereich eingeklemmt, sind Missempfindungen oder ein Taubheitsgefühl im Intimbereich, am Oberschenkel vorne, innen oder seitlich (Inguinaltunnelsyndrom) die Folge. Mehr dazu im Beitrag „Hüftschmerzen“.

Diagnose bei Schmerzen im Leisten- und Schambeinbereich: Die Angaben des Patienten über Art und Lokalisation der Schmerzen und wann genau sie auftreten, das individuelle Bewegungsprofil beim Sport und den Verletzungsverlauf geben dem Arzt erste Hinweise. Klinische Befunde, etwa eine Druckschmerzhaftigkeit in einem bestimmten Bereich, eine punktuell geschwächte Muskelkraft und Gelenkbeweglichkeit, sodann gezielte Bewegungstests grenzen die Diagnose weiter ein. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Magnetresonanztomografie bringen sie häufig auf den Punkt. Das gilt insbesondere für die Osteitis pubis oder einen Ermüdungsbruch. Auf demselben Wege kann der auch Arzt Verletzungen wie einen Riss des Leistenbandes, einen Bluterguss in der Tiefe der Leiste oder einen verletzungsbedingten Leistenbruch (traumatische Hernie) feststellen.

Therapie bei Schmerzen im Leisten- und Schambeinbereich: Eine Trainingspause, zumindest im Kernsport und bei alternativen Aktivitäten immer unter der Schmerzschwelle, ist – wegen der Schmerzen – nicht nur unerlässlich, sondern oft auch hilfreich. Laufsportler können die Ausdauer-Fitness zum Beispiel mit Radfahren oder Schwimmen aufrecht erhalten. Weitere Linderung bringt die Kombination aus einer Kurzzeittherapie mit einem entzündungshemmenden Schmerzmittel und einer umfassenden physikalischen Therapie: Übungsbehandlung mit Muskelkräftigung und -dehnung, dazu Elektrotherapie, Kälte- oder Kryotherapie (in der Akutphase, später eher Wärmetherapie), Behandlung mit Ultraschall, TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation; die Reizstromanwendungen über die Haut sollen „Schmerzen“ überspielen) und Aquatherapie (verschiedene Formen der Wassertherapie, ausgehend vom Wasser-Shiatsu).
Auch Akupunktur und Schmerzbehandlungen mit dem Laser oder Stoßwellen finden teilweise Anwendung. Eine weitere, allerdings sorgfältig abzuwiegende Option ist eine Injektion von Kortison und / oder eines Betäubungsmittels in den Schambeinspalt. Eine operationsbedürftige Verletzung, ein Leistenbruch, eine deutlich schmerzhafte Leistenschwäche, selten auch eine Schambeinentzündung mit hartnäckigsten Schmerzen, die nicht auf die konservativen Maßnahmen ansprechen, sind Aufgaben für den Chirurgen.

Lästig bis langwierig: Leistenzerrung

Auch Reizungen oder Zerrungen der Sehnen der Adduktoren-Muskeln sind bei Sportlern häufig Ursache von Leistenschmerzen. Mit den großen und kleinen, langen und kurzen Adduktoren, die das Schambein mit den Oberschenkeln verbinden, ziehen wir die Schenkel nach innen und klemmen sie zusammen. Die Muskelansätze innen am Oberschenkel sind bei vielen Sportarten großen Belastungen ausgesetzt. Ein Paradebeispiel ist Fußball – man denke nur an die oft extremen Schuss-, Tritt-, Spreiz- und Grätschbewegungen. Ansonsten können Muskelungleichgewichte nach anderen Verletzungen oder im Zuge mancher Krankheiten wie zum Beispiel Entzündungen, aber auch bei einer Beinverkürzung oder Muskelermüdung, eine Leistenzerrung begünstigen. Ist es zu einem Muskelfaser- oder gar Muskelriss mit Bluterguss gekommen, liegt eine schwerere Verletzung vor.
Symptome: Eine leichte Zerrung hält manche Betroffenen nicht davon ab, mit dem Sport weiterzumachen, da sie die Schmerzen noch als erträglich empfinden. Manchmal ist es nämlich nur ein gewisses Ziehen unter Belastung. Doch das sollten sie keinesfalls tun, denn Heilung erfordert konsequentes Schonen, zumindest anfangs. Weiterbelasten erhöht dagegen das Risiko monatelanger Beschwerden. Bei stärkeren Zerrungen sind Hüftbewegungen ausgesprochen schmerzhaft bis unmöglich: nicht nur Gewichtsbelastungen wie Stehen, Gehen und Laufen, sondern auch Einwärtsdrehen (besonders schmerzhaft gegen Widerstand bei der ärztlichen Untersuchung) und Auswärtsdrehen. Größere Muskelfaserrisse und ein Bluterguss – hier kann die Leiste eventuell anschwellen und schmerzt erheblich – zwingen den Verletzten zu einer Schonhaltung und sofortiger Ruhe.

Über Diagnose und Therapie informiert Sie der Ratgeber „Muskelfaserriss und Muskelzerrung“.


Beckenringlockerung: Selten behandlungsbedürftig

Unter dem hormonellen Einfluss in der Schwangerschaft lockert sich das Bindegewebe und damit auch die normalerweise sehr straffe Bandkonstruktion des Beckens. Das betrifft vor allem vorne die Fuge am Schambein (Symphyse), die Verbindung zwischen den beiden Hüftbeinen, und hinten die Kreuzbeindarmbeingelenke. Bis zu einem gewissen Maß (etwa zehn Millimeter) ist das noch normal. Das Kind braucht zunehmend Platz im Mutterleib und muss während der Geburt durch den Kanal tief im Becken gleiten. Besonders in der Zeit vor und nach der Geburt können sich die Lockerung und damit verbundene Schmerzen für manche Frauen jedoch zum Problem auswachsen. Zu den möglichen wie seltenen Ursachen gehören zum Beispiel eine ungewöhnliche spontane Geburtslage des Kindes (etwa die sogenannte Schulterlage, auch Schulterdystokie) und spezielle Bindegewebserkrankungen der Mutter.

Symptome: Die Beschwerden äußern sich recht unterschiedlich. Manchmal schon im letzten Drittel der Schwangerschaft, manchmal erst kurz vor der Geburt oder aber danach spüren manche Betroffenen zunehmend Beschwerden vorne im Schambereich, mitunter auch in der Leistengegend, zudem häufig im schwangerschaftsbedingt ohnehin überlasteten Kreuz. Vor und nach der Entbindung können Bewegungen wie Gehen, Treppensteigen, Einbeinstand oder das Umdrehen auf die andere Seite im Liegen mehr oder weniger starke Beschwerden bereitet.

Diagnose: Lassen die Beschwerden ein stärkeres Auseinanderweichen der Schambeinfuge nach vaginaler Entbindung (sogenannte Symphyseninsuffizienz oder

-diastase, es existieren noch weitere Fachbegriffe wie Symphysiolyse oder -ruptur) vermuten, führt ein Orthopäde weitere Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, eine Ultraschalluntersuchung oder eine Magnetresonanztomografie durch.

Therapie: Die Behandlung umfasst neben körperlicher Schonung eine behutsame Physiotherapie, vor allem Übungen für die Muskeln des Beckenbodens. Eventuell ist ein Symphysengürtel, ein spezielles Stützmieder, das die Darmbeine einander annähert, zur Stabilisierung des Beckens und Schmerzlinderung angezeigt. Bei stärkerer Überdehnung der Schambeinfuge – manche Experten setzen bei vier Zentimetern ein Limit – kann eine operative Fixierung notwendig sein. Das soll auch vermeiden helfen, dass die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen chronisch werden.

Bruch des Sitz- und Schambeins bei Osteomalazie

Wenn dem Skelettsystem Mineralstoffe fehlen wie Kalzium und Phosphat, die das Knochengewebe härten, führt das am Skelett zu einer allmählichen Knochenerweichung und -verbiegung. Diese Krankheit heißt bei Erwachsenen Osteomalazie. Bei Kindern entspricht sie einer Rachitis. Auslösend ist ein Mangel an Vitamin D. Hier gibt es unterschiedliche Ursachen: Zuwenig Sonnenlicht, ungenügende Aufnahme des Vitamins bei bestimmten Magen-Darmerkrankungen, Störungen des Vitamin-D-Stoffwechsels, darunter auch erbliche, und fortgeschrittene Nierenschwäche. Auch spezielle Defekte an der Niere, die zum Beispiel den Phosphatstoffwechsel beeinflussen, können eine Knochenerweichung nach sich ziehen.

Symptome: Die Knochen geben Druck- und Zugbelastungen nach. In der Folge verbiegen sich besonders die langen Knochen. Ständig belastete Knochen können auch spontan, also ohne Unfallereignis, haarfein brechen. Hinzukommen diffuse Knochenschmerzen und weitere Krankheitszeichen. Die eigentlich seltenen Brüche des Sitz- oder Schambeins sind für eine Osteomalazie recht kennzeichnend; sie lösen typischerweise Leistenschmerzen aus. Ebenfalls typisch sind Schwellungen der Rippen vorne am Brustkorb am Übergang zum Knorpel und entlang des Brustbeins.

Diagnose: Blut- und Röntgenuntersuchungen, gegebenenfalls auch die feingewebliche Analyse einer kleinen Knochenprobe, führen zur Diagnose.

Therapie: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Ergibt sich, dass ein Medikament auslösend ist, wird der Arzt es absetzen. Bei älteren Erwachsenen, die selten ins Freie kommen, empfehlen Experten vermehrte Aufenthalte in der Sonne zur Verbesserung der Vitamin-D-Bilanz explizit. Je nach Grundkrankheit lässt sich der Vitamin-D-Mangel durch Einnahme oder eine Injektion von Vitamin D ausgleichen. Bei einer Nierenfunktionsstörung muss der Arzt unter der Vitamin-D-Gabe den Kalziumwert im Blut regelmäßig kontrollieren, um eine sich anbahnende Kalziumüberladung (Hyperkalziämie) rechtzeitig zu erkennen.


Erkrankungen des Hüftknochens und der umgebenden Weichteile

Selten verbirgt sich hinter Leistenschmerzen eine Knochen- oder Weichteilerkrankung am Hüftgelenk oder Oberschenkel. Infrage kommen zum Beispiel die Paget-Erkrankung (Osteodystrophia deformans), gutartige Knochenzysten oder eine Geschwulsterkrankung (Tumor). Tumoren sind ebenfalls oft gutartig, mitunter können sie aber auch entarten. Als Ausgangspunkte kommen praktisch alle Strukturen im Knochen und um ihn herum infrage: der Knorpel (kennzeichnend ist hier der Wortstamm „Chondro-...“), Knochen („Osteo-...“) und Bindegewebe („Fibro-...“), die Innenhaut (Synovia) von Gelenken, das Knochenmark, Gefäße oder Nerven. Die gelegentlich an der Hüfte auftretenden Chondroblastome sind zunächst meist gutartig. Bei einem Rückfall können sie aggressiver sein. Zu den bösartigen Geschwülsten gehören die Sarkome (Osteosarkome, Chondrosarkome, Synovialsarkome). Sie sind an der Hüfte aber sehr selten. Manchmal siedeln sich auch Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Tumoren in der Hüfte oder am Becken an.
Mögliche Symptome bei einem Tumor: auffällige Schmerzen am Gelenk, Schwellungen, Fieber, Gewichtsabnahme, ein untypischer Knochenbruch (damit kann ein Bruch aus geringfügigem Anlass oder an einer ungewöhnlichen Stelle des Knochens gemeint sein).
Diagnose und Therapie (allgemein): Bei entsprechendem Krankheitsverdacht wird der Orthopäde eine umfangreiche Diagnostik einleiten, die neben Blutanalysen und bildgebenden Untersuchungen – zunächst Röntgen- und Ultraschall (Sonografie), eventuell noch weitere Aufnahmetechniken –, zusätzlich oft eine Gewebeentnahme einschließt. Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung. Zentrale Maßnahme ist in der Regel eine Operation.




Bildnachweis: PhotoDisc/RYF, Clinica SANDALF/Dr. Alf Neuhaus, iStock/kycstudio, W&B/Ulrike Möhle
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Bildnachweis: PhotoDisc/RYF, Clinica SANDALF/Dr. Alf Neuhaus, iStock/kycstudio, W&B, W&B/Ulrike Möhle

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