Die medizinische Behandlung wird sich immer auf die Ursache beziehen. Einige Beispiele sind unter den wichtigsten Formen des Gesichtsschmerzes aufgeführt (siehe dort). Dazu gehören oft eingesetzte, geeignete Medikamente, etwa bei der Trigeminusneuralgie oder den anhaltenden idiopathischen Gesichtsschmerzen. Chirurgische Verfahren sollten nur zum Einsatz kommen, wenn eine genaue Indikation dafür vorliegt. Hier kann es gegebenenfalls wichtig sein, mehrere Fachärzte heranzuziehen.
Für Schmerzpatienten kann der Aufenthalt in einer spezialisierten Schmerzklinik sinnvoll sein und umfassende Hilfe bringen. Da Gesichtsschmerzen zum Teil mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sind, ist es wichtig, dass die Betroffenen auch lernen, gezielt zu entspannen und Stress abzubauen.
Schmerzpatienten sollten vor allem das Rauchen aufgeben und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßiger körperlicher Aktivität und einer ausgewogenen Ernährung unterstützt Körper und Psyche. Verhaltenstherapien helfen, mit Ängsten und möglichen Depressionen umzugehen. Anwendungen wie die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS, mehr dazu im Kapitel "Fehlfunktionen im Zahn- und Kieferbereich") können die Betroffenen auch selbst im Alltag einsetzen.
Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de;
24.03.2009, aktualisiert am 15.09.2011
Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
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