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Risikofaktoren – Wer ist Schlaganfall-gefährdet?

Überprüfen Sie hier, ob Sie zu den Risikopersonen gehören. Welche Faktoren können Sie beeinflussen?


Hohes Risiko für einen Schlaganfall: Bluthochdruck

Alter oder genetische Anlagen können wir nicht beeinflussen. Doch auch eine ungesunde Lebensweise erhöht das Risiko eines Schlaganfalls. Hier kann man aktiv werden und durch einen gesunden Lebensstil sowie Behandlung von Grunderkrankungen die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls deutlich senken.

Wer mehrere Risikofaktoren aufweist (zum Beispiel Rauchen, hoher Blutdruck und Bewegungsmangel), ist besonders gefährdet. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Risikoreduzierung (siehe Vorbeugen) sind für diese Personen Pflicht!


  • Alter: Etwa zwei Drittel der Schlaganfälle treffen über 70-jährige Menschen.
  • Genetische Veranlagung: Verwandte ersten Grades, wie zum Beispiel Kinder eines Schlaganfallpatienten, haben ein erhöhtes Risiko.
  • Diabetes mellitus, Bluthochdruck, ungünstige Cholesterinwerte und Rauchen schädigen die Wände der Blutgefäße und begünstigen damit Arteriosklerose.
  • Herzkrankheiten, insbesondere Vorhofflimmern und Herzklappenprobleme: Hier strömt das Blut nicht in idealer Weise durch das Herz, dadurch bilden sich leicht Blutgerinnsel (Thromben). Diese können als Embolus ins Hirn geschwemmt werden und zum Gefäßverschluss (Embolie) und damit zum Schlaganfall führen.
  • Übergewicht und mangelnde Bewegung erhöhen das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Herzkrankheiten und damit auch für Schlaganfälle.
  • Migräne: Bei einigen Migräneformen (insbesondere mit Aura) ist das Risiko für Schlaganfälle erhöht.
  • Alkohol: Mehr als zwei Gläser Wein bei Männern und ein Glas Wein bei Frauen pro Tag erhöhen den Blutdruck und damit die Gefahr eines Schlaganfalls. In geringen Maßen genossen kann Alkohol das Schlaganfallrisiko zwar senken, sollte jedoch aufgrund anderer schädigender Wirkungen nicht als Medizin betrachtet werden.
  • Antibabypille: Die veränderte Blutgerinnung bei Einnahme der Antibabypille fördert die Entstehung von Thrombosen und erhöht die Gefahr einer Gehirnblutung. Wer mit der Pille verhütet, sollte unbedingt das Rauchen aufgeben, da es das Risiko massiv steigert.


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Gut zu wissen

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www.apotheken-umschau.de; 13.09.2005, aktualisiert am 08.02.2012
Bildnachweis: Panthermedia/Hans Joachim Bechheim

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