Die Therapie von Nachtschweiß richtet sich immer nach den zugrunde liegenden Ursachen. Meist legen sich die Beschwerden, wenn etwa ein Infekt überstanden ist, Arzneimittel nötigenfalls in der Dosis oder Zusammensetzung angepasst oder verändert wurden, eine Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten wieder ausgeglichen, Stress und Ängste mit gezielten Therapien abgebaut werden konnten. Auch die seltenen Tumorerkrankungen wie Lymphome haben heute immer bessere Heilungsaussichten.
Wichtig ist es deshalb, bei starken nächtlichen Schweißausbrüchen, die länger als drei bis vier Wochen andauern, den Arzt aufzusuchen, um mögliche krankhaft Ursachen abzuklären. Kommen andere Beschwerden wie Fieber, Gewichtsverlust, ein Abgeschlagenheitsgefühl am Tag oder heftige Schmerzen dazu, sollten Sie sich umgehend an den Arzt wenden.
Sehr oft ist nächtliches Schwitzen jedoch hausgemacht. Dann bleibt nichts übrig, als einige Ernährungs- und Alltagsgewohnheiten zu überprüfen, Stressquellen und seelische Belastungen aufzuspüren und bewusst gegenzusteuern. Fachliche Unterstützung kann hier manchmal sinnvoll und hilfreich sein.
Hier einige praktische Tipps, wie Sie nächtliches Schwitzen lindern bzw. die ärztliche Behandlung unterstützen können
Mehr Anregungen für eine entspannte Nachtruhe finden Sie unter dem Symptome-Ratgeber Schlafstörungen im Kapitel „Selbsthilfe“.
Andrea Blank-Koppenleitner / www.apotheken-umschau.de;
15.12.2009, aktualisiert am 27.10.2011
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