Die gängigste chirurgische Methode ist die Uvulo-Palato-Pharyngo-Plastik (UPPP) – eine Operation am weichen Gaumen und am Zäpfchen. Die Details des Eingriffs variieren. Meist entfernt der Arzt die Gaumenmandeln, schneidet eventuell etwas Schleimhaut weg, vernäht den hinteren mit dem vorderen Gaumenbogen und strafft den Gaumen. Die meisten Experten halten den Eingriff bei Schnarchen für deutlich übertrieben und – gemessen an den Risiken – für nur ausnahmsweise empfehlenswert. Obwohl Operateure heute schonender vorgehen als in den Anfängen des Verfahrens, sind Nebenwirkungen wie ein trockener Rachen, Stimmveränderungen und ein Kloßgefühl bis hin zu Schluckstörungen möglich. Daneben muss der Patient mit teils wochenlangen Schmerzen rechnen. Das gilt erst recht für die Laser-Variante der Operation (im Fachjargon: LAUP). Eine Leitlinie der Schlafmediziner lehnt diese rundweg ab.
Dr. Reinhard Door / Apotheken Umschau ;
27.08.2010
Bildnachweis: Fotolia/Detailblick/2010
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