Bei der Radiofrequenz-Therapie sticht der Arzt bei örtlicher Betäubung meist in den weichen Gaumen eine heiße Nadel, die das Gewebe lokal verödet. Ziel: eine Versteifung des Gewebes, um das Flattern zu verringern. „In meinen Augen ist das die einzige operative Maßnahme, die man empfehlen könnte“, meint Ingo Fietze, „allerdings nur bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten.“ Verglichen mit anderen Eingriffen sei die Methode relativ schonend, die wissenschaftliche Beweislage ist aber dünn. Manche Ärzte behandeln mit der Radiofrequenznadel auch den Zungengrund. Davon rät HNO-Arzt Boris Stucke ab: „Wir haben das in einer Studie untersucht und keinen Erfolg gehabt.“
Dr. Reinhard Door / Apotheken Umschau ;
27.08.2010
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