Zusammenfassung:
Schilddrüsenkrebs wird auch Schilddrüsenkarzinom genannt. Er ist eine relativ seltene Krebserkrankung und befindet sich nicht unter den zwanzig häufigsten bösartigen Erkrankungen. Im deutschen Sprachraum erkranken etwa fünf von 100000 Menschen im Jahr an dieser Krebsart. Die genaue Vorgangsweise bei der Operation hängt von der Krebsart ab.
Die totale Entfernung der Schilddrüse mit dem Tumor durch eine Operation ist die Standardtherapie. Bei zwei Formen des Schilddrüsenkrebses die von den Schilddrüsenzellen ausgehen, den sogenannten papillären und follikulären Karzinomen erfolgt nach der Operation eine sogenannte Radiojodbehandlung. Diese Behandlung kann durch eine Strahlentherapie nach der Operation unterstützt werden. Schilddrüsenkrebs erfordert die Zusammenarbeit von Chirurgen, Nuklearmedizinern und Strahlentherapeuten.
Nachdem die vollständige Diagnose durchgeführt wurde, steht das Stadium der Schilddrüsenkrebserkrankung fest. Oft kann dieses erst nach einer Operation mit Bestimmtheit angegeben werden, wenn entnommene Lymphknoten oder andere Gewebeproben durch einen Pathologen untersucht worden sind. Nachdem die Diagnose vorliegt, schlägt der Arzt die weitere Behandlung vor. Die Auswirkungen der jeweiligen Behandlungsmethoden sind unterschiedlich, daher ist es sinnvoll, eine zweite ärztliche Meinung über die weitere Vorgangsweise einzuholen. In für diese Operationen spezialisierten Kliniken ist die Komplikationsrate und Sterberate sehr niedrig.
Überblick: Vorgangsweise, Erfolgsrate.