Scheidenentzündungen

Informationen zu Ursachen, Symptomen und Therapie

Lästiges Leiden in der Tabuzone: Scheideninfektionen gehören zu den häufigen Frauenkrankheiten

Was sind Scheidenentzündungen?

 
Entzündliche Erkrankungen der Scheide werden unter dem Begriff Scheidenentzündung zusammengefasst – allerdings können diese vollkommen unterschiedliche Auslöser haben. Meist sind die Ursache schädliche Keime, Bakterien, Viren oder Pilze. Die Erkrankung ist eines der häufigsten Frauenleiden. Anfällig sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren oder mit einer Abwehrschwäche.


Eine Vaginitis, abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung "Vagina" für Scheide, geht oft aber nicht immer mit starkem Juckreiz, Ausfluss, Schmerzen sowie Schwellungen der äußeren Schamlippen einher. Das kann die Sexualität stören. Es kann auch zu Komplikationen kommen, wenn die Entzündung in die Gebärmutter, die Eileiter oder Eierstöcke wandert. Eine Unfruchtbarkeit kann im ungünstigen Fall die Folge sein. Einige Entzündungen können in der Schwangerschaft zu Frühgeburten führen.


Bei richtiger Behandlung, meist durch Medikamente (Antibiotika oder Anti-Pilzmittel), beträgt die Dauer der vaginalen Infektion nicht mehr als zwei Wochen. Bei manchen Frauen wird die Scheidenentzündung jedoch chronisch, kehrt also immer wieder. Hier müssen die Risiken (Östrogenmangel, falsche Hygiene, Medikamente, Allergien) abgeklärt werden, um Abhilfe zu schaffen.

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

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