frage1=Sie haben sich mit Ihrem (Ehe-)Partner heftig gestritten, so heftig, dass Sie darüber erschrocken sind. Was tun Sie als Nächstes?
antwort1=Ich ziehe mich erst einmal zurück und warte, bis mein Partner sich entschuldigt.;;1
antwort2=Ich warte ab, bis sich die Gemüter beruhigt haben und versuche dann, die Diskussion richtig fortzusetzen..;;2
antwort3=Ich gehe auf den Partner zu, sage ihm, wie sehr mich der Streit erschüttert hat und nehme ihn in die Arme.;;5
frage2=Im Kollegenkreis zieht man Sie schon zum x-ten Male wegen eines wirklich komischen Fehlers auf, der Ihnen vor längerer Zeit passiert ist.
antwort1=Ich kann selbst darüber lachen und nehme es den Kollegen nicht weiter übel, dass sie ein bisschen spotten, sie meinen es sicher nicht böse.;;5
antwort2=Ich verbitte mir, dass diese alte Geschichte ständig wieder aufgewärmt wird.;;1
antwort3=Ich ärgere mich zwar ein bisschen über diesen Spott, aber ich zeige es nicht.;;2
frage3=Eine flüchtige Bekannte ruft an und fragt, ob Sie für eine oder zwei Stunden auf ihr vierjähriges Kind aufpassen könnten – sie muss dringend zum Zahnarzt und findet gerade keine andere Entlastung. Sie sind zu Hause und haben im Moment nichts vor. Wie reagieren Sie?
antwort1=Ich erkläre mich spontan bereit, das Kind für zwei Stunden zu hüten.;;5
antwort2=Ich lehne es mit einer Ausrede ab, weil ich sie nicht so gut kenne und mögliche Probleme mit dem Kind befürchte.;;2
antwort3=Ich lehne freundlich, aber bestimmt ab, denn wenn man erst mal mit solchen „Gefallen“ anfängt …;;1
frage4= In Ihrer Firma gibt es viel zu tun. Ein Kollege aus Ihrer Abteilung hat große private Schwierigkeiten und ist nicht ganz bei der Sache, vieles bleibt bei ihm liegen. Was denken Sie?
antwort1=Das ist nicht mein Problem, ich kann mich doch auch nicht so hängen lassen.;;1
antwort2=Ich würde ihm schon helfen, aber ich warte, bis er mich darum bittet, denn aufdrängen will ich mich nicht.;;3
antwort3=Ich erledige einen Teil seiner Arbeit mit, so gut ich eben kann, bis es ihm wieder besser geht.;;5
frage5= Bei Einkäufen in der Stadt kommen Sie an einem Bettler vorbei, der sich im Eingangsbereich eines Kaufhauses niedergelassen hat. Er hat ein Schild vor sich liegen: „Obdachlos, arbeitslos“.
antwort1=Ich gebe ihm spontan etwas Kleingeld.;;5
antwort2=Ich taxiere ihn etwas genauer: Wie alt ist der? Könnte der nicht arbeiten? Wenn ich den Eindruck habe, dass er wirklich bedürftig ist, gebe ich ein paar Groschen.;;3
antwort3=Ich weiß, dass viele Bettler ihren Wagen um die Ecke geparkt haben. Außerdem sorgt ja unser Staat für die Obdach- und Arbeitslosen.;;1
frage6=Es ist Mitternacht und bei Ihrem Nachbarn geht es schon seit Stunden hoch her – Gelächter, Musik, Gläserklirren. Was tun Sie?
antwort1=Ich klingle bei ihm und bitte ihn energisch, sofort leiser zu sein.;;2
antwort2=Ich unternehme nichts, beschließe aber, den Nachbarn am nächsten Morgen zur Rede zu stellen und für die Zukunft um mehr Rücksicht zu bitten.;;3
antwort3=Ich denke: Jeder hat ab und zu das Recht zu feiern, stopfe mir Watte in die Ohren und versuche zu schlafen.;;5
frage7=Ein Freund erzählt Ihnen, dass er am Wochenende dringend seine 200 Kilometer entfernt wohnende Mutter besuchen muss, aber leider sei sein Auto gerade jetzt in der Werkstatt und die Bahnverbindung ist auch schlecht. Ob Sie ihm wohl Ihr Auto leihen könnten?
antwort1=Sie geben ihm die Autoschlüssel, ohne lange nachzudenken.;;5
antwort2=Sie lehnen ab mit dem Hinweis, dass Sie das Auto selbst brauchen, haben aber ein schlechtes Gewissen.;;2
antwort3=Sie fragen ihn, warum er sich keinen Leihwagen nimmt; die hätten doch ganz günstige Wochenendtarife.;;1
Ergebnis:
6;;14;;Sie sind sehr auf der Hut, damit Sie keine Nachteile erleiden oder von anderen ausgenutzt werden. Versuchen Sie, etwas lockerer und weniger misstrauisch zu sein – denken Sie daran, dass Sie mitunter auch auf die Gutmütigkeit anderer angewiesen sind.
15;;27;;Sie sind weder zu gutmütig noch zu egoistisch, Sie entscheiden von Fall zu Fall, ob Sie etwas als Bitte oder als Zumutung empfinden. Schärfen und trainieren Sie diesen kritischen Blick, aber bleiben Sie doch eher auf der „gutmütigen“ Seite, es lohnt sich.
28;;35;; Sie sind wirklich sehr gutmütig und deshalb immer in Gefahr, ausgenutzt und übervorteilt zu werden. Damit können Sie jedoch meistens gut umgehen. Aber zögern Sie nicht, gelegentlich auch Ihre Grenzen deutlich zu definieren.
Zusatztext: