Zwischen Kaffeekonsum und Prostatakrebs besteht wohl ein Zusammenhang. Forscher der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts (USA), untersuchten rund 50.000 Männer in der Health Professionals´ Follow-up Study. Die Wissenschaftler dokumentierten dabei unter anderem, wie oft die Männer Kaffee tranken und wie viele in den vier Jahren Beobachtungszeit an Prostatakrebs erkrankten. Außerdem nahmen die Forscher den Probanden regelmäßig Blut ab.
Die Herren, die am meisten Kaffee konsumierten, hatten gegenüber denen, die gar keinen Kaffee tranken, ein 60 Prozent niedrigeres Risiko, ein aggressives Prostatakarzinom zu entwickeln. "Kaffee beeinflusst den Zuckerstoffwechsel sowie die Konzentration an Sexualhormonen im Körper", sagt Kathryn M. Wilson, die Studienleiterin. Beides spiele bei Prostatakrebs eine Rolle.